Aug 25

Etwas verspätet doch mit Freude habe ich den Blogeintrag von Stephan Elter über die Vorteile des Einsatzes von Objektorientierter Programmierung (OOP) mit PHP gelesen. Da ich Java und PHP in etwa zur gleichen Zeit gelernt habe, konnte ich die Vorzüge beider Sprachen gut miteinander vergleichen. Auf der einen Seite die leichte Lernkurve von PHP. Auf der anderen Seite Java, mit seiner durchgängigen Objekt Orientierung.

Die Lernkurve der OOP ist für Entwickler, die mit prozeduraler Programmierung begonnen haben sicherlich etwas schwieriger und Spass macht OOP auch erst mit einer guten Entwicklungsumgebung (wie Eclipse). Doch hat man die Objektorientierung erst einmal verstanden und verinnerlicht, möchte man sie nicht mehr missen. So geht es zumindest mir.

Das wichtigste von OOP sind die Konzepte, wie z.B.:

  • Kapselung von Daten
  • Vererbung
  • Überladung
  • Polymorphismus

Danach kommt die Syntax für die OOP der jeweiligen Programmiersprache, die in PHP sicherlich gewöhnungsbedürftiger ist (man denke nur an __construct() für einen Konstruktor), als in Java. Doch dafür gibt es Tutorials. Das beste deutschsrpachige Tutorial ist die online Ausgabe des Buches:

Professionelle Softwareentwicklung mit PHP 5
Objektorientierung. Entwurfsmuster. Modellierung. Fortgeschrittene Datenbankprogrammierung.

von Sebastian Bergmann.

Doch nichts hilft besser, als learning by doing. :-)

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geschrieben von gklinkmann \\ tags:

Aug 10

Was war ich überrascht, als ich die vorhandenen Karten auf meinem neu erworbenen (und nicht gerade günstigen) Garmin 60csx gesehen habe. Sie sind praktisch nicht vorhanden. Und noch erstaunter war ich, als ich die Preise gesehen habe, die Garmin für detaillierte Karten, wie die Topo Deutschland V3, verlangt. 199 $ sind einfach eine Frechheit.

Bei ebay gibt es sie zwar um ein vielfaches günstiger, wie der niedrige Preis allerdings zu Stande kommt möchte ich nicht wissen.

Doch es gibt ja noch das OpenStreetMap Projekt, das sich zur Aufgabe gemacht hat freies Kartenmaterial zur Verfügung zu stellen. Da bei der Erstellung dieser Karten häufig Garmin Geräte zum Einsatz kommen, wird das Kartenmaterial auch unter anderem in dieses spezielle Format exportiert.

Eine Übersicht über die OSM Karten für Garmin Garmin Geräte gibt es im OSM Wiki.

Ich nutze folgende Dateien für mein Garmin 60csx:

Die Karten sollten auf einer externen Speicherkarte installiert werden. Das macht a) den Austausch leichter und b) kann man bei Problemen mit den OSM Karten (die ich noch nicht hatte) problemlos auf den Urzustand des Garmin Gerätes zurück wechseln.
Die Installation ist denkbar einfach. Gezippte Karte herunterladen, entpacken und die Datei gmapsupp.img in den Ordner garmin (erstellen, falls er noch nicht existiert) kopieren. Fertig.

Die Datenqualität ist erstaunlich und dürfte vergleichbar mit der der kommerziellen Karten sein. Mein Dank gebührt daher allen an diesem Projekt beteiligten.

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geschrieben von gklinkmann \\ tags: , ,

Jul 29

Wie heise.de heute berichtet wurde eine frühe Version der Eclipse SDK 4.0 veröffentlicht.  Sie dient laut Aussage der Entwickler als Spielwiese für Ideen für die kommende Genaration der vor allem im Java Bereich beliebten Entwicklungsumgebung. Einige Vorschläge fanden bereits den Weg in das letzte Release 3.6  ( Codename:  “Helios” ).  Der neue Look und die jetzt schon deutlich angezogene Performance machen auf jeden Fall Lust auf mehr.

Link: http://www.eclipse.org/eclipse4/

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geschrieben von johnnypark \\ tags: , , ,

Jul 22

Was waren das doch für gute alte Zeiten (der analogen Zugänge zum Netz) als die Empfehlung für die Größe einer Webseite noch 50 KB betrug. Heute im Zeitalter von DSL, wo jedes Handy einen stärkeren Empfang hat als das damals so hochgelobte ISDN, gibt es sie noch die weißen Flecken auf der Landkarte, wo DVB-T und mobiles Internet noch in den Kinderschuhen stecken.

Gut, Urlaub ist zum erholen da, aber Nachrichten würde ich schon gern sehen, hören oder lesen. Doch so einfach ist das nicht, wenn man seine Informationsgewinnung auf das Internet ausgerichtet hat und dann zwecks der guten Luft an einen der oben erwähnten weißen Flecken fährt, wo die Welt noch nicht so hektisch ist und die Uhren langsamer zu gehen scheinen.

Doch wo sind die Probleme? Es fängt damit an, dass der Google Reader sich einfach beendet, weil das Laden der Seite zu lange dauert. So bin ich also meiner RSS Feeds beraubt, aus denen ich einen Großteil meiner Informationen beziehe. Die Alternative, die Seiten einzelnd anzusurfen ist auch keine gute Idee, denn unter 1 MB Größe scheint es bei den meisten Seiten nicht mehr zu laufen. Mit Edge Geschwindigkeit macht das wirklich keinen Spaß.

Ich will jetzt nicht dem übermäßigen Gebrauch von JavaScript die Schuld geben, aber eine Fall Back Möglichkeit auf einfaches HTML, wie bei Google Mail würde anderen Seiten auch nicht schlecht stehen. Die Bedienung ist dann zwar wieder “old school”, aber sie funktioniert einigermaßen flüssig. Oder um es mit anderen Worten zu sagen, was nützt mir ein High Tech Auto, wenn es auf Landstraßen nur 5 km/h fährt.

Doch zuerst sollte man bei sich selbst schauen. Die Startseite meines Blogs ist auch nicht gerade klein. Nach meinem Urlaub werde ich mich nach einem Theme umschauen, das schonend mit den Resourcen umgeht. Auch bei meinen WordPress Plugins sind sicherlich Einsparungen durch Alternativen möglich.

Wenn also jemand Tipps hat, wie man WordPress verschlankt, dem wäre ich für einen Kommentar sehr dankbar.

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geschrieben von gklinkmann \\ tags: , ,

Jun 23

Ich hasse aufdringliche Werbung. Habe ich dass eigentlich schon einmal erwähnt? Ich meine, wenn die gräßlichen Layer mit Werbung einem mitten ins Gesicht springen, so dass eine vernünftige Nutzung kaum möglich ist.

Ja ich weiß, kostenlose Dienste müssen sich auch finanzieren und es gibt Ad Blocker. Aber ich will nichts, was meinen Browser langsamer macht und zweitens muss es doch auch Alternativen geben.

Ein Licht am Ende des Tunnels scheint nun mit dem Micropayment Dienst Flattr aufzuleuchten. Das Prinzip des sich noch in der Beta Phase befindlichen Dienstes ist so einfach wie genial.

Der monatliche Beitrag (mindestens 2 Euro) der angemeldeten Benutzer wird auf die Seiten aufgeteilt, deren Angebot sie durch einen Klick auf den Flattr Spenden Button eine finanzielle Unterstützung zukommen lassen möchten. Gespendet werden kann solange das per Paypal oder Kreditkarte aufgeladene Guthaben den monatlichen Beitrag abdeckt. Abo’s, die sich automatisch verlängern oder 24 monatige Verträge gibt es zum Glück nicht.

Übrigens, wer anderen Geld gibt, darf auch selber einen Flattr Button auf seiner Seite unterbringen.

Fazit:
Ist das nun also der lang ersehnte Ausweg aus der Werbung um kostenlos Dienste und Inhalte anbieten zu können? Ich denke nicht. Aber es ist ein guter und einfacher Weg um seine Wertschätzung auszudrücken. Vielleicht wird Flattr in Zukunft zu einer Alternative zum Einsatz von Werbung, wenn dieser Dienst seine Beta Phase verlässt und keine Einladungen mehr für die Registrierung notwendig sind. Ich würde es mir wünschen.

Denn wie gesagt, ich hasse aufdringliche Werbung.

Apropos Einladungen. Ich hätte da noch 3 zu vergeben.

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