Oct 20

Als Entwicklungs-Hardware sind Macs momentan ziemlich beliebt, läuft doch auf diesen Alu Beauties ein Betriebssystem, das auf Unix basiert.

Ein weiterer Grund dafür dürfte auch sein, dass die Entwicklungsumgebung Eclipse auf MacOs gut unterstützt wird. Dies gilt vor allem für Java (mit dem Java Development Tool – JDT). Aber auch PHP Webanwendungen lassen sich gut mit Eclipse und dem PHP Development Tool – PDT programmieren.

Das PDT bringt keinen eigenen PHP Interpreter mit. D.h., man muss selbst für einen Webserver mit PHP Modul sorgen. Auf dem Mac bekommt man das Rundum Sorglos Paket mit MAMP.

Möchte man auch PHP Scripts unter Eclipse ausführen, muss man die beiden miteinander bekannt machen. Doch zuvor verlangt Eclipse PDT nach einem Debugger. Zur Auswahl stehen der Zend Debugger, der leider nicht mit MAMP mitgeliefert wird und XDebug, dessen Modul zwar in MAMP integriert ist, bei mir aber nicht funktionierte.

Eine aktuelle Version von XDebug kann man sich über brew installieren.

brew install xdebug

Brew setzt zwar Xcode voraus, sollte aber auf keinem Entwickler-Mac fehlen. Eine Installationsanleitung gibt es auf github.

Doch zurück zu XDebug. Während der Installation wird man auf die nächsten Schritte hingewiesen:

To use this software:
  * Add the following line to php.ini:
    zend_extension="/usr/local/Cellar/xdebug/2.1.1/xdebug.so"
  * Restart your webserver.
  * Write a PHP page that calls "phpinfo();"
  * Load it in a browser and look for the info on the xdebug module.
  * If you see it, you have been successful!

Die php.ini, die MAMP mitbringt, lässt sich nicht mit normalen User Rechten editieren. Mit sudo geht es aber schon.

sudo vi /Applications/MAMP/bin/php/php5.3.6/conf/php.ini

Im Bereich [xdebug] dann die Direkive für das xdebug Modul hinzufügen:

[xdebug]
zend_extension="/usr/local/Cellar/xdebug/2.1.1/xdebug.so"

den Webserver durchstarten und den Erfolg wie oben beschrieben kontrollieren.

Funktioniert alles, muss man in Eclipse nur noch in den Einstellungen ein PHP Executeable konfigurieren um von dort aus PHP Scripts starten zu können.

eclipse php-executeable

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Aug 16

Viele Programmierer haben sich in letzter Zeit mit der Entwicklung von iOS Apps beschäftigt. Das lassen zumindest die Zahlen des App Stores vermuten. Die Absicherung der Programme wird dabei nicht immer eine Rolle gespielt haben.

Was man beachten muss, um sichere iOS Apps zu entwickeln war Thema des Vortrages von Ilja van Sprundel auf dem diesjährigen Chaos Communication Camp. Seinen knapp einstündigen Vortrag kann man sich auf youtube anschauen

oder als Pdf downloaden.

Sicherheit geht alle an. :-)

via: ifun – iphone

geschrieben von gklinkmann \\ tags: ,

Aug 05

Eigentlich habe ich ja nur einen Grund gesucht, um homebrew für MacOs vorzustellen. Wer jetzt an Bier denkt, liegt falsch. Homebrew ist der schmerzlich vermisste Paketmanager für MacOs (zumindest wenn man über Linux zu MacOs gefunden hat).

Voraussetzungen für die Installation sind ein Intel Mac und ein aktuelles XCode, was es jetzt für Lion ja auch wieder kostenlos im App Store gibt. Homebrew selbst installiert sich über ein auf github gehostetes Ruby Script.

/usr/bin/ruby -e "$(curl -fsSL https://raw.github.com/gist/323731)"

Danach reicht ein simples:

brew install wget

zur Installation von wget aus.

Das Leben kann so einfach sein. :-)

geschrieben von gklinkmann \\ tags: ,

Mar 01

Quelle: amazon.de

Da ich ja “stolzer” Besizer eines iPhone 4 bin und auch zu den Leuten gehöre, die ihren iPod schon mal auf den Betonboden haben fallen lassen, ist der digitale Zeitvernichter mit dem originalen Bumper von Apple geschützt.
Gut, dadurch sieht es nicht mehr so schön aus wie vorher, aber Sicherheit geht vor.

Doch der Bumper hat noch weitere Nachteile, denn die Zulieferindustrie scheint ihn in ihre Produkte nicht so richtig eingeplant zu haben. So ist es gar nicht so einfach eine Autohalterung für das iPhone zu finden, die auch mit dem Bumper zurecht kommt.

Ich habe mich jetzt schließlich für das Kensington Power and Sound Mounting Kit entschieden.

Vorteile:

  • guter Sitz auch mit Bumper
  • leichtes USB-Autoladegerät für den Zigarrettenanzünder
  • zusätzlicher Halter für die Lüftungsschlitze
  • verdoppelt die Lautstärke des iPhones

Bis hierher hat Kensington alles richtig gemacht. Bis hierher – denn das Ding betankt mit einem iPhone schwingt an seinem Arm während der Fahrt hin und her. Das macht eine Navigation oder eine Gesprächsannahme nicht gerade einfach.

So bekommt dieses iPhone Zubehör von mir nur die Note 2-. Denn wie gesagt, viele Alternativen gibt es nicht.
Falls ihr eine bessere Autohalterung für das iPhone mit Bumper habt, dann ab damit in die Kommentare.

geschrieben von gklinkmann \\ tags: ,

Jan 03

Eines muss ich mal an dieser Stelle festhalten. Man kann zwar nicht mit der Windows Kommandozeile richtig arbeiten, aber sie hat ein tolles tree Kommando. Tree macht genau das, was der Name sagt. Es stellt ein Verzeichnis mit seinen Dateien und Unterverzeichnissen als Baum dar. Optional kann man noch angeben wie tief dieser Baum angezeigt werden soll.

Warum dieses Kommando unter Linux und MacOs nicht vorhanden ist, ist mir schleierhaft, zumal es in der Version 8 der SuSE Linux Distribution meines Wissens noch enthalten war. Lang ist’s her. Wer den Grund weiß, möchte mich bitte in den Kommentaren erleuchten.

Doch wer auf den optionalen Parameter für die Darstellung der Verzeichnistiefe verzichten kann, dem kann geholfen werden. Eine Kombination des find und sed Kommandos versteckt in einem alias ergibt fast die gleiche Ausgabe auf der shell.

alias tree="find . -print | sed -e 's;[^/]*/;|____;g;s;____|; |;g'"

via:
macnotes.de – Baumansicht mit Tree

geschrieben von gklinkmann \\ tags: ,