Nov 26

Müsste ich den Preis für die beste Keynote des Jahres vergeben, würde ich den Preis an Christian Heilmann verleihen. Sein Vortrag war für mich eines der Highlights der diesjährigen Jax (Konferenz für Java, Architektur, Cloud & Agile).

HTML5 – das Web und der Browser als Plattform from JAX TV on Vimeo.

An dieser Stelle sei auch auf die vielen anderen sehr interessanten Vorträge verwiesen, die zum Teil auf dem JAX TV Channel von Vimeo veröffentlicht wurden

geschrieben von gklinkmann \\ tags: ,

Nov 21

Java ist das Cobol des 21. Jahrhunderts.

Tim Pritlove in mobilemacs Folge 76

geschrieben von gklinkmann \\ tags:

Oct 20

Als Entwicklungs-Hardware sind Macs momentan ziemlich beliebt, läuft doch auf diesen Alu Beauties ein Betriebssystem, das auf Unix basiert.

Ein weiterer Grund dafür dürfte auch sein, dass die Entwicklungsumgebung Eclipse auf MacOs gut unterstützt wird. Dies gilt vor allem für Java (mit dem Java Development Tool – JDT). Aber auch PHP Webanwendungen lassen sich gut mit Eclipse und dem PHP Development Tool – PDT programmieren.

Das PDT bringt keinen eigenen PHP Interpreter mit. D.h., man muss selbst für einen Webserver mit PHP Modul sorgen. Auf dem Mac bekommt man das Rundum Sorglos Paket mit MAMP.

Möchte man auch PHP Scripts unter Eclipse ausführen, muss man die beiden miteinander bekannt machen. Doch zuvor verlangt Eclipse PDT nach einem Debugger. Zur Auswahl stehen der Zend Debugger, der leider nicht mit MAMP mitgeliefert wird und XDebug, dessen Modul zwar in MAMP integriert ist, bei mir aber nicht funktionierte.

Eine aktuelle Version von XDebug kann man sich über brew installieren.

brew install xdebug

Brew setzt zwar Xcode voraus, sollte aber auf keinem Entwickler-Mac fehlen. Eine Installationsanleitung gibt es auf github.

Doch zurück zu XDebug. Während der Installation wird man auf die nächsten Schritte hingewiesen:

To use this software:
  * Add the following line to php.ini:
    zend_extension="/usr/local/Cellar/xdebug/2.1.1/xdebug.so"
  * Restart your webserver.
  * Write a PHP page that calls "phpinfo();"
  * Load it in a browser and look for the info on the xdebug module.
  * If you see it, you have been successful!

Die php.ini, die MAMP mitbringt, lässt sich nicht mit normalen User Rechten editieren. Mit sudo geht es aber schon.

sudo vi /Applications/MAMP/bin/php/php5.3.6/conf/php.ini

Im Bereich [xdebug] dann die Direkive für das xdebug Modul hinzufügen:

[xdebug]
zend_extension="/usr/local/Cellar/xdebug/2.1.1/xdebug.so"

den Webserver durchstarten und den Erfolg wie oben beschrieben kontrollieren.

Funktioniert alles, muss man in Eclipse nur noch in den Einstellungen ein PHP Executeable konfigurieren um von dort aus PHP Scripts starten zu können.

eclipse php-executeable

geschrieben von gklinkmann \\ tags: , ,

May 25

Die diesjährige Jax (Fachkonferenz für Java) ist seit gut 2 Wochen vorbei. Ein Teil der Vorträge wurde auf Video aufgezeichnet und wird jetzt nach und nach unter JAX TV Channel auf Vimeo bereitgestellt.

Wie immer waren sehr interessante Vorträge aus allen Themenbereichen darunter. Für jeden Java Geschmack sollte also etwas dabei sein.

geschrieben von gklinkmann \\ tags: , , ,

Mar 14

Ich habe in der letzten Zeit das Thema Grails in diesen Blog etwas vernachlässigt. So ist es nun nach dieser Durststrecke an der Zeit, wieder einen Blog Eintrag zu diesem Thema zu schreiben (weitere könnten folgen).
Einer meiner ersten Artikel zu Grails zeigte, wie man Grails und Eclipse zueinander bringt. Dieser Eintrag war so erfolgreich, dass ich ihn auch als feste Seite im Rahmen eines kleinen Tutorials in den Blog integriert habe.

Dies ist ein paar Monate her und die Unterstützung der Erstellung von Grails Anwendungen durch Eclipse ist stetig besser geworden.
War es zum Anfang so, dass die mit Abstand beste IDE für Grails IDEA war, so holt das freie Eclipse immer mehr auf. Spätestens mit dem Wechsel der Grails Entwickler zu Springsource und der damit verbundenen Einbettung in die Eclipse basierte Springsource Tool Suite (STS) hat sich eine Menge getan.

Mal abgesehen von dem Hauptspeicher – Hunger von STS fühle ich mich als alter Eclipse Nutzer gut aufgehoben. Mit Netbeans und IDEA konnte ich mich nie so richtig anfreunden.

Um den Grails Support zu aktivieren müssen die Grails und Groovy Extensions über den Reiter Extensions des STS Dashboards installiert werden (s. Screenshot). Danach gibt es für Grails Projekte eine eigene Perspektive mit Syntax Highlighting, Code Vervollständigung und einer übersichtlichen Navigation im Project Explorer.
In der Toolbar gibt es in der Grails Perspektive einen Button zur Ausführung von Grails Befehlen (wie z.B. run-app).

Bei der Installation der Grails Extensions wird im Installationsverzeichnis des STS die aktuelle Grails Version abgelegt.

~ > ls springsource/
   grails-1.3.5
   grails-1.3.6				
   grails-1.3.7
   maven-2.2.1.RELEASE				
   roo-1.1.0.RELEASE			
   tc-server-developer-2.0.4.RELEASE
   sts-2.5.0.RELEASE

Gibt es bei den Updates (Help -> check for Updates) eine neue Grails Version wird diese dort hinzugefügt. In den Preferences (Groovy -> Grails) muss man dann die neue Version für den Workspace übernehmen. Im Grails Projekt ist dann noch der upgrade Befehl notwendig.

Fazit:
Die Grails Integration in Eclipse hat einen großen Schritt nach vorn getan. Vom Funktionsumfang dürfte IDEA immer noch führen. Grails Projekte werden dort allerdings nur in der kostenpflichtigen ULTIMATE Variante unterstützt.
Die kostenfreien Entwicklungsumgebungen Netbeans und die Eclipse basierte STS unterscheiden sich kaum in der Grails Unterstützung. Hier entscheidet die persönliche Vorliebe über die IDE.

Links:
Diskussion zu diesem Thema auf stackoverflow.com

geschrieben von gklinkmann \\ tags: , , , ,