Mar 02

Das Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) hat sich im Internet für die Authentifizierung von Benutzerdaten bewährt. LDAP bietet dafür einen sehr performanten Zugriff auf Directory Server (auch LDAP Server genannt), in denen Benutzerdaten hierarchisch abgelegt sind.

Um sich ein bißchen mehr mit dem Thema beschäftigen, muss man nicht gleich einen eigenen LDAP Server aufsetzen, sondern kann auf eine Reihe öffentlicher und freier LDAP Server zurückgreifen.

Eine gute Liste dafür ist die von eMailman. Eine einfache Abfrage mittels ldapsearch (Bestandteil von MacOs, unter Ubuntu muss das Paket ldap-utils installiert sein) könnte so aussehen:

> ldapsearch -h "ldap.uno.edu" -LLL -x \
             -b "ou=Students,o=UNIVERSITY OF NEW ORLEANS,c=US" \
             "(sn=Fu)" cn
dn: cn=Pik Yu Fu,ou=Students,o=University of New Orleans,c=US
cn: Pik Yu Fu
 
dn: cn=Yuanyuan Fu : yfu2,ou=Students,o=University of New Orleans,c=US
cn: Yuanyuan Fu : yfu2
 
dn: cn=Shiquan Fu,ou=Students,o=University of New Orleans,c=US
cn: Shiquan Fu

Diese Abfrage sucht im LDAP Server der Universität von New Orleans nach Studenten mit dem Nachnamen Fu. Hier noch eine kurze Erläuterung der Parameter:

-h
LDAP Server
-LLL
Ausgabeoptionen – Ein einfaches -L beschränkt die Ausgabe auf LDIFv1. Ein zweites -L unterdrückt Kommentare. Ein drittes -L unterdrückt die Ausgabe der LDIF Version.
-x
Benutzen der einfachen Authentifizierung ohne den Simple Authentication and Security Layer (SASL).
-b
Benutzt eine andere Suchbasis als Startpunkt für die Suche.
(sn=Fu)
Filter für die Suche nach dem Nachnamen
cn
Common Name – Attribut, das ausgegeben wird

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Feb 04

docky

Wem das Dock unter MacOs gefällt und es in anderen Betriebssystemen auch gerne hätte, dem wird zumindest für Gnome basierte Linux Distributionen eine Lösung angeboten.

Der Programmstarter gnome-do mit dem Theme Docky bringt das Dock von MacOs auf den Gnome Desktop. Besonders einfach ist die Installation in Ubuntu.

Gnome-do ist bereits in den Paketquellen enthalten und kann über:

sudo apt-get install gnome-do

installiert werden. Die momentan in den Paketquellen enthaltene Version ist 0.61. Wer immer auf den letztem Stand sein möchte, sollte sich die Paketquellen des Projekts einbinden.

deb http://ppa.launchpad.net/do-core/ppa/ubuntu intrepid main
deb-src http://ppa.launchpad.net/do-core/ppa/ubuntu intrepid main

Was man dabei zu beachten hat, kann man in der Installationsanleitung nachlesen.

Das Dock Docky ist ein Thema von gnome-do. Es muss unter “Preferences -> Appearance” aktiviert werden. Docky taucht jedoch nur in dieser Auswahl auf, wenn entweder die Desktop Effekte aktiviert worden sind (System -> Einstellungen -> Erscheinungsbild -> visuelle Effekte) oder die Effekte von Metacity aktiviert wurden.

Letztere kann man auf der Kommandozeile mit:

gconftool-2 -s --type bool \ 
/apps/metacity/general/compositing_manager true

einschalten. Dabei ist zu beachten, dass nur die Desktop Effekte oder die Metacity Effekte eingesetzt werden sollten, da sie sich gegenseitig beeinträchtigen.

Fazit: Mit Gnome-do und Docky wird das Starten von Anwendungen nicht nur einfach, sondern auch schön. Das gefällt selbst einem KDE Anhänger, wie mir.

Resourcen:
gnome-do – wiki
gnome-do – docky
ubuntuusers.de – gnome-do unter ubuntu
aptgetupdate.de – Docky
aptgetupdate.de – gnome-do 0.8

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Jan 19

mytop
Es ist schon erstaunlich, dass man auf so nützliche Tools, wie mytop, erst recht spät aufmerksam wird. Dabei ist dass Mysql Monitoring Tool mytop ein wahres Kleinod, für alle von uns, die sich nicht von einer Kommandozeile abschrecken lassen.

Mytop zeigt sämtliche Daten zur Performance, den Threads und aktuell ausgeführte SQL Abfragen des Mysql Datenbank Servers. Die Daten werden dabei ähnlich aufbereitet, wie beim Kommandozeilen Tool top (für Prozesse).

Mytop gibt es für Windows, Mac und Linux. Unter Ubuntu installiert man es am einfachsten mittels apt.

sudo apt-get install mytop

Nach der Installation kann man mytop entweder über die Kommandozeile starten

mytop -u<benutzername> -p<passwort>

oder den Benutzernamen, das Passwort und weitere Parameter in der Konfigurationsdatei ~/.mytop hinterlegen.

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  user=<benuztername>
  pass=<passwort>
  host=localhost
  db=test
  delay=5
  port=3306
  socket=
  batchmode=0
  header=1
  color=1
  idle=1
> mytop

Zum Schluss noch ein paar Tastenkürzel, die vollständige Liste gibt es hier:

k
Beendet einen Thread
p
hält die Aktualisierung der Anzeige an
q
Beenden von mytop

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Nov 22
Kubuntu Logo

Wie schon berichtet hat mich Parrallels 3 schwer enttäuscht und musste daher Virtualbox als Virtualisierungslösung weichen. Was man bei der Installation beachten sollte möchte ich an dieser Stelle kurz nachreichen.

Als erstes sollte man sich für die Installation von Kubuntu ein aktuelles ISO Image aus dem Download Bereich herunterladen.
Dann erstellt man unter Virtualbox eine neue virtuelle Maschine und gibt im cdrom Dialog das heruntergeladene Kubuntu Image an. Beim Audio Dialog sollte man unbedingt CoreAudio auswählen, da ansonsten die Lautsprecher stumm bleiben. Ansonsten habe ich mit den im Screenshot sichtbaren Einstellungen gute Erfahrungen gemacht.

Nach dem Start der virtuellen Maschine (VM) durchläuft man dann ganz normal die Installationsroutine von Kubuntu. Ist man damit fertig, kann man das ISO Image wieder aus der cdrom Einstellung der virtuellen Maschine entfernen.

Um die Bildschirmauflösung ändern zu können und eine bessere Maussteuerung zu haben muss man die Virtualbox Gasterweiterungen installieren. Wählt man diesen Menüpunkt aus dem Menü Geräte aus, kann man danach über den Menüpunkt CD/DVD-ROM Geräte das ISO Image VBoxGuestAdditions.iso einbinden.
Eine weitere Voraussetzung ist das Kubuntu Paket build-essential. Das installiert man am einfachsten über die Kommandozeile (Terminal) innerhalb der VM mittels apt.

sudo apt-get install build-essential

Sind alle Vorbereitungen kann man die Kommandozeile gleich offen lassen um die CD zu mounten und das Installationsskript mit root (Administrator) Rechten auszuführen. Danach sollte die virtuelle Maschine durchgestartet werden.

sudo mount /media/cdrom0
cd /media/cdrom
sudo ./VBoxLinuxAdditions-x86.run

Was danach noch bleibt, ist Kubuntu multimedia fähig zu machen, sprich:

  • Flash installieren [5]
  • mp3 Support installieren. Dazu ruft man am besten eine mp3 Datei auf und folgt den Anweisungen

VirtualBox bietet auch die Möglichkeit von gemeinsamen Ordnern. Die Installation ist ein bisschen tricky [4] aber aus meiner Sicht völlig unnötig, da es eine bessere Alternative gibt und zwar die Netzwerkordner, die man über ssh (gesicherte Verbindung) von Kubuntu zum Mac aufbauen kann.

Einzige Voraussetzung dafür ist ein ssh Server auf dem Mac, der aber in MacOs Leopard enthalten ist und über Systemeinstellungen > Sharing > Entfernte Anmeldung aktiviert werden kann. Ist das erledigt, kann man unter Kubuntu im Dateimanager (Dolphin) im Bereich Netzwerk den Netzwerkordner hinzufügen. Als Typ muss man dann Sichere shell (ssh) auswählen und noch die IP Adresse des Mac, Benuterzname und Passwort, sowie den Pfad zum Home Verzeichnis (oder einem beliebigen anderem Ordner) angeben.

Fertig!

Fazit: Um wieviel schwieriger die Installation einer VM unter Virtualbox als unter Parallels ist, kann ich nicht sagen. Fakt ist aber, dass zu einem freien Betriebssystem eine freie Virtualisierungslösung viel besser passt.

Oder was meint ihr?

Resourcen:
[1] ubuntuusers – VirtualBox/Installation
[2] ubuntuusers – VirtualBox/Benutzung
[3] lowendmac – VirtualBox: A Free, Open Source Way to Run Windows and Linux on Your Intel Mac
[4] The Bonobo Journal – Tips on running Sun Virtualbox
[5] ubuntuusers – Flash installieren

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Nov 16
Kubuntu Logo

Parallels Logo

Nein – oder zumindest habe ich noch keinen gefunden bei dem es läuft.

Das Problem ist folgendes. Die Installation verläuft dermaßen problemlos, dass man erst bei der ersten Anmeldung ins kalte Wasser geworfen wird. Sobald KDE4 versucht zu starten, wird der Video Mode wacklig und startet den X Server neu. Der KDE Window Manager kdm gerät in eine endlose Start-Crash-Start-Crash Schleife [1]. Das mit anzusehen macht die ersten paar mal Spaß, verliert aber sehr schnell an Unterhaltungswert und es bleibt nichts als Frust.

Wie gut, dass Parallels gerade die neue Version 4 heraus gebracht hat, sich dies aber mit 40 Euro bezahlen läßt. Nun ist es aber so, dass ich mir bei meinem Mac Kauf geschworen hatte mich nicht mehr über Software ärgern zu wollen. Deshalb habe ich damals 70 Euro für Parallels Desktop locker gemacht, obwohl zu diesem Zeitpunkt Virtualisierung unter Windows und Linux bereits kostenlos war.

Deshalb sehe ich es nicht ein für das Update zu zahlen. Was als Lösung bleibt ist die Installation von Ubuntu 8.10. Mit Gnome als Desktop kann ich mich gerade noch arrangieren, doch die Gnome Pendants zur Datei-, Musikverwaltung und Text-, Bildbearbeitung weisen leider nicht den gleichen Funktionsumfang wie die unter KDE auf. Als sich dann aber auch die Parallels Tools nicht installieren ließen, musste eine radikale Lösung her.

Also Parallels raus und Virtualbox rein. Und was soll ich sagen. Es rockt.

Fazit: Manchmal muss man die finanzielle Handbremse ziehen. In diesem Fall schonte das auch die Nerven.

Resourcen: [1] Pete Goodliffe – Kubuntu 8.10 on Parallels

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