Nov 16
Kubuntu Logo

Parallels Logo

Nein – oder zumindest habe ich noch keinen gefunden bei dem es läuft.

Das Problem ist folgendes. Die Installation verläuft dermaßen problemlos, dass man erst bei der ersten Anmeldung ins kalte Wasser geworfen wird. Sobald KDE4 versucht zu starten, wird der Video Mode wacklig und startet den X Server neu. Der KDE Window Manager kdm gerät in eine endlose Start-Crash-Start-Crash Schleife [1]. Das mit anzusehen macht die ersten paar mal Spaß, verliert aber sehr schnell an Unterhaltungswert und es bleibt nichts als Frust.

Wie gut, dass Parallels gerade die neue Version 4 heraus gebracht hat, sich dies aber mit 40 Euro bezahlen läßt. Nun ist es aber so, dass ich mir bei meinem Mac Kauf geschworen hatte mich nicht mehr über Software ärgern zu wollen. Deshalb habe ich damals 70 Euro für Parallels Desktop locker gemacht, obwohl zu diesem Zeitpunkt Virtualisierung unter Windows und Linux bereits kostenlos war.

Deshalb sehe ich es nicht ein für das Update zu zahlen. Was als Lösung bleibt ist die Installation von Ubuntu 8.10. Mit Gnome als Desktop kann ich mich gerade noch arrangieren, doch die Gnome Pendants zur Datei-, Musikverwaltung und Text-, Bildbearbeitung weisen leider nicht den gleichen Funktionsumfang wie die unter KDE auf. Als sich dann aber auch die Parallels Tools nicht installieren ließen, musste eine radikale Lösung her.

Also Parallels raus und Virtualbox rein. Und was soll ich sagen. Es rockt.

Fazit: Manchmal muss man die finanzielle Handbremse ziehen. In diesem Fall schonte das auch die Nerven.

Resourcen: [1] Pete Goodliffe – Kubuntu 8.10 on Parallels

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Feb 23

Streams des online Dienstes last.fm lassen sich nicht ohne weiteres aufnehmen. Um last.fm nutzen zu können benötigt man einen Account. Hat man diesen eingerichtet, ist es mit ein paar kleinen Tools auch möglich den Stream aufzunehmen.

Software zum Aufnehmen von Internet Radios habe ich im letzten Artikel ja schon vorgestellt. Meine Favoriten unter Linux waren Streamtuner und Streamripper. Doch wie bringt man dieses Paar dazu auch last.fm aufzunehmen? Die notwendigen Informationen dazu habe ich bei ubuntuusers.de gefunden (vielen Dank an dieser Stelle).
lastfmproxy heißt das Tool der Wahl. Ubuntu / Kubuntu Nutzer haben es leicht, für sie steht ein Paket im Univers zur Verfügung, mit dem sich lastfmproxy leicht über apt installieren lässt (sudo apt-get install lastfmproxy). Danach muss man nur noch in der Konfigurationsdatei /etc/lastfmproxy/config.py den eigenen last.fm Benutzernamen und das Passwort angeben und zum Schluss lastfmproxy mit sudo starten.
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Jan 22

Nennt man ein kleines Heimnetzwerk sein eigen, dann stellt sich schnell auch die Frage nach einem Server, der in diesem Netzwerk die Funktionen für den Internet-Zugang (mit Firewall- und Proxy-Funktionen), Mails, Viren- und Spamschutz und ggf. sogar Groupware an zentraler Stelle übernimmt.
Da dieses System am Internet hängt, sollte es auf einem relativ sicheren Betriebssystem (z.B. Debian) laufen und ein Intrusion Detection-System, sowie automatisierte Updates integrieren. Für den Heimanwender wäre es dann noch schön, ein Webinterface zur Administration des Servers zur Verfügung zu haben.

Das sind mehr als 3 Dinge auf einmal – aber nicht unmöglich und sogar kostenlos. Denn Open-SBS stellt seinen Debian basierten Server (der all die o.a. Funktionen enthält) für Privatanwender kostenlos zur Verfügung.


via hype! und pro-linux.de

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Aug 26

Die Hardware Unterstützung für Linux durch die Hersteller lässt noch viel zu wünschen übrig. Viele Hersteller scheuen den Aufwand, wollen aber andererseits ihre Spezifikationen und Dokumentationen nicht veröffentlichen, so dass von der Community freie Treiber entwickelt werden können.
AVM hat jetzt für den FRITZ!WLAN USB Stick einen eigenen Linux Treiber herausgegeben. Es handelt sich dabei leider nicht um einen OpenSource Treiber, so dass er in vielen Distributionen nicht standardmäßig mit eingebunden werden wird. Aber wir wollen mal nicht meckern.
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Jul 27

Die neuen Versionen der Homebanking Applikationen Hibiscus und Gnucash sind gerade erschienen. Grund genug um ein Blogeintrag über Homebanking mit Linux zu schreiben.
Liest man ein bißchen im Internet, so sind dies neben dem kommerziellen Moneyplex die beiden Programme, mit dem ein Großteil der Linux Gemeinde sein Homebanking abwickelt.
Sowohl Gnucash (ab der aktuellen Version 2.2) als auch das auf dem Jameica Framework basierende Hibiscus (aktuelle Version 1.7) laufen auch unter Windows. Beide unterstützen den HBCI – Standard zur sicheren Übertragung der Daten, wobei aber nur bestimmte Kartenlesegeräte untertützt werden. Ebenfalls ein gemeinsames Merkmal sind ausführliche Reports über die Kontoaktivitäten.
Unterschiede ergeben sich in der eigentlichen Ausrichtung der Programme. Während Gnucash sich eher an die Buchführung mit Kontenrahmen orientiert, konzentriet sich Hibiscus auf die wesentlichen Homebanking Funktionen.

Nähere Informationen zu den aktuellen Versionen gibt es auf den Homepages der Projekte und in diesen beiden Artikeln von Golem.
Hibiscus: http://www.golem.de/0707/53583.html
Gnucash: http://www.golem.de/0707/53511.html

Ein guter Artikel zum kommerziellen Moneyplex befindet sich in der Ausgabe 07/2007 der Zeitschrift Linux-User (leider nicht als online Artikel). Moneyplex ist auch Bestandteil der SuSE Distribution, ist dort aber auf ein Konto beschränkt.

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