Jul 27
Die neuen Versionen der Homebanking Applikationen Hibiscus und Gnucash sind gerade erschienen. Grund genug um ein Blogeintrag über Homebanking mit Linux zu schreiben.
Liest man ein bißchen im Internet, so sind dies neben dem kommerziellen Moneyplex die beiden Programme, mit dem ein Großteil der Linux Gemeinde sein Homebanking abwickelt.
Sowohl Gnucash (ab der aktuellen Version 2.2) als auch das auf dem Jameica Framework basierende Hibiscus (aktuelle Version 1.7) laufen auch unter Windows. Beide unterstützen den HBCI – Standard zur sicheren Übertragung der Daten, wobei aber nur bestimmte Kartenlesegeräte untertützt werden. Ebenfalls ein gemeinsames Merkmal sind ausführliche Reports über die Kontoaktivitäten.
Unterschiede ergeben sich in der eigentlichen Ausrichtung der Programme. Während Gnucash sich eher an die Buchführung mit Kontenrahmen orientiert, konzentriet sich Hibiscus auf die wesentlichen Homebanking Funktionen.
Nähere Informationen zu den aktuellen Versionen gibt es auf den Homepages der Projekte und in diesen beiden Artikeln von Golem.
Hibiscus: http://www.golem.de/0707/53583.html
Gnucash: http://www.golem.de/0707/53511.html
Ein guter Artikel zum kommerziellen Moneyplex befindet sich in der Ausgabe 07/2007 der Zeitschrift Linux-User (leider nicht als online Artikel). Moneyplex ist auch Bestandteil der SuSE Distribution, ist dort aber auf ein Konto beschränkt.
Die neuen Versionen der Homebanking Applikationen Hibiscus und Gnucash sind gerade erschienen. Grund genug um ein Blogeintrag über Homebanking mit Linux zu schreiben. Liest man ein bißchen im Internet, so...
geschrieben von gklinkmann
\\ tags: Linux
Jun 25
Ich war bis jetzt ein glücklicher SuSE Linux Nutzer. Na ja, nicht alles war Sonnenschein. Bis man ein funktionierendes System mit voller Unterstützung für Audio und Video hatte, dauerte es schon etwas länger und getreu dem Motto ‘never touch a running system’ war der Wechsel auf eine neue Version immer mit einigen Risiken verbunden. So bin ich auch auf Version 10.0 von SuSE stehen geblieben.
Doch irgendwann gibt es von den Lieblingsprogrammen in den Repositories keine neuen Versionen mehr (so musste ich immer noch mit dem Firefox 1.5 Vorlieb nehmen). Doch in Zeiten von Breitband Internet kann man sich problemlos eine Life CD oder DVD aus dem Netz laden und sie problemlos ausprobieren. Beim Booten von der CD lädt sich Linux in den Hauptspeicher und man bekommt einen Überblick darüber, wie gut einem die Linux Distribution gefällt und wie gut sie die eigene Hardware unterstützt. Dadurch bleiben nach dem Herunterfahren des Rechners keine Spuren der Installation zurück.
Von Kubuntu war ich enorm überrascht. Die Debian basierte Linux Distribution mit dem KDE Desktop unterstützte meine komplette Hardware, einschließlich des Fritz Box WLAN USB Sticks (der bis jetzt nur unter Windows lief). Die Installation über den Assistenten verlief absolut problemlos und nach dem Neustart hatte ich ein funktionierendes Linux System. Beim Aufruf der ersten mp3 Datei mit amarok (allein dafür lohnt es sich Linux zu nutzen), werden über einen Assistenten alle notwendigen Codecs installiert, dankenswerter Weise auch gleich die für Video. Selbst die ACPI Unterstützung für mein Notebook funktioniert.
Die Unterstützung des Fritz!WLAN USB Sticks gibt es nicht out of the box, aber anhand der guten Dokumentation war auch das kein Problem.
Fazit: Es ist kein Wunder, dass Ubuntu und Kubuntu so populär sind. Linux Distributionen gibt es für jede Aufgabe und Geschmack, aber es war noch nie so leicht zu einem funktionierenden und sicheren System zu kommen.
Ich war bis jetzt ein glücklicher SuSE Linux Nutzer. Na ja, nicht alles war Sonnenschein. Bis man ein funktionierendes System mit voller Unterstützung für Audio und Video hatte, dauerte es...
geschrieben von gklinkmann
\\ tags: kubuntu, Linux
May 31
Auf Unix Systemen ist der vi das Urgestein unter den Texteditoren. Von vielen wegen seiner doch sehr kryptischen Befehle gehasst, gehört er trotzdem noch heute zu jedem Unix (oder dessen Derivaten wie Linux und Solaris).
Auf Linux Systemen verbirgt sich hinter dem Aufruf vi allerdings oft der vim, die Weiterentwicklung des Editors. Bis ich den vim kennengelernte, habe ich immer behauptet der vi kann alles außer Syntax Highlighting. Aber selbst diese Einschränkung gibt es beim vim nicht mehr. Er kann alles, was man von einem guten Texteditor erwartet (und noch einiges mehr).
Eine sehr gute Erklärung gibt es (wie fast immer) bei Wikipedia. Die Schnellübersicht im PDF Format ist danach ein guter Begleiter.
Auf Unix Systemen ist der vi das Urgestein unter den Texteditoren. Von vielen wegen seiner doch sehr kryptischen Befehle gehasst, gehört er trotzdem noch heute zu jedem Unix (oder dessen...
geschrieben von gklinkmann
\\ tags: Linux
Mar 27
Ich persönlich halte Linux für das bessere Betriebssystem. In Unternehmen ist die Linux Migration von Windows Desktops allerdings nicht so leicht, wie für Privatanwender. Warum sich ein Umstieg lohnt und was “best practices” dafür sind, dass beleuchtet “Linux Client Migration Cookbook”, eine IBM-Publikation aus der “Redbook”-Reihe.
Das Buch ist als kostenloser download im PDF Format (5,8 MB) erhältlich. Alternativ gibt es eine online Version im HTML Format.
Continue reading »
Ich persönlich halte Linux für das bessere Betriebssystem. In Unternehmen ist die Linux Migration von Windows Desktops allerdings nicht so leicht, wie für Privatanwender. Warum sich ein Umstieg lohnt und...
geschrieben von gklinkmann
\\ tags: Linux
Mar 07
Samba shares zu mounten ist ein Kinderspiel. Aber eines mit Hindernissen, zumindest wenn man openSUSE 10.2 einsetzt. Denn wenn man es auf die alte Art und Weise mit:
mount -t smbfs -o username=rup,password=geheim
//rechnername/share /mnt/samba
versucht, wird man mit folgendem Fehler abgestraft:
smbfs filesystem not supported by the kernel
Die Lösung ist cifs als Filesystemtyp.
mount -t cifs -o username=rup,password=geheim
//rechnername/share /mnt/samba
Wer es genauer wissen möchte, kann auf www.linux-club.de nachlesen.
Samba shares zu mounten ist ein Kinderspiel. Aber eines mit Hindernissen, zumindest wenn man openSUSE 10.2 einsetzt. Denn wenn man es auf die alte Art und Weise mit: mount -t...
geschrieben von gklinkmann
\\ tags: Linux