
Es hat sich ja schon bei der Java und XML Konferenz (Jax) in Wiesbaden angedeutet, dass bald mit einer neuen Version von Grails zu rechnen ist. Seit dem 01.05.2007 kann jetzt die Version 0.5 von der Download Seite des Grails Projektes heruntergeladen werden. Besonders die Performance hat wieder zugenommen. Wurden schon in der Version 0.4.2 die Gant Skripte gecacht, so ist jetzt laut Changelog noch einmal an der Performanceschraube gedreht worden. Und das fühlt sich auch so an. Ausserdem gehören zu den Neuerungen:
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Während ich noch bei meinen Artikeln zu Grails bin (momentan basierend auf der Version 0.3.1), haben die Entwickler von Grails die Version 0.4 mit vielen neuen Funktionen fertig gestellt. Dazu gehören z.B.:
- Vor allem wurde GORM (Grails Object Relational Mapping) erweitert. Es unterstützt jetzt noch mehr Beziehungs Typen, geht einfacher mit Transaktionen und Where Bedingungen um und basiert jetzt auf Hibernate 3.2.
- Ein neues Plugin System wurde hinzugefügt.
- Spring 2.0 ist jetzt eingebunden und wird dank Script Syntax besser unterstützt.
- Die Unit Tests von Controllern und custom taglibs wurden weiter vereinfacht.
- Es gibt weitere Verbesserungen bei der Validierung von Constraints.
- Unsichere HTML Zeichen und URL Parameter werden beim Scaffolding und bei Taglibs automatisch umgewandelt.
- 200 Bugfixes sind in das System eingeflossen.
- Und last but not least ist jetzt Groovy 1.0 unter der Haube.
Da bleibt einem eigentlich nichts anderes übrig als umzustellen, oder?
Update: Die Installation verlief recht reibungslos, bis auf das Installationsverzeichnis von GRAILS. Es war ums Verrecken nicht möglich Grails in einem Pfad mit Leerzeichen zum Laufen zu bringen. Probiert man es allerdings, wie in der Installationsanleitung beschrieben, mit C:\grails läuft alles problemlos.
Meinen persönlichen Lieblingsbrowser Opera gibt es jetzt in der Version 9.1. Der selbst ernannte “fastes browser on earth” kommt mit einem erweiterten Phishing Schutz daher, der besuchte Seiten mit den Datenbanken von GeoTrust und PhishTank abgleicht.
Zur Prüfung wird der Domainname und ein Hashwert der URL an einen Opera Server übertragen. Nachdem diese dort abgeschlossen ist, wird der Browser per XML Datei darüber informiert, ob es sich um eine sichere oder eine unsichere Seite handelt. Bei der Überprüfung wird nicht die gesamte URL übertragen und auch IP Adressen und Cookies werden nicht übermittelt. Opera verspricht keine Daten an Dritte weiterzugeben.
Neben diesem Sicherheitsfeature wurden ein paar Fehler behoben, so dass der Browser noch stabiler laufen soll. Nach einem kurzen Test, kann ich bestätigen, dass zumindest beim Anzeigen von Google Maps keine Fehler mehr auftreten. Eine vollständige Liste der Änderungen gibt es hier.
Ok, den Phishing Schutz weisen auch der Firefox und der Internet Explorer auf. Wer es aber wie der Opera schafft, einen sehr schnellen Browser, einen Mail- und Chatclient, einen News Reader, einen Download Manager mit BitTorrent Support und Widget Player auf gut 6 MB unterzubringen und das auch noch für alle gängigen Betriebssysteme zur Verfügung stellt, der verdient meinen Respekt und meinen Dank. Ich kann jedem nur empfehlen Opera auszuprobieren, “it’s really fast”
.
System Management gehört heute in jeden IT Betrieb. Produkte gibt es viele (open source, wie kommerziell). Zu den kommerziellen Produkten gehört Unicenter NSM von der Firma ca. Hier steht mit der Version r11 eine neue Version ins Haus. Hier sind ein paar Infos, was sich unter der Haube alles so erneuert hat.
1.) Download
- DVD
- Version 11.0 enthält Manager für SuSE, Red Hat und Windows mit Ingres
- Version 11.1 enthält Manager nur für Windows und MS SQL Server
- Datenbank Agenten sind nicht mehr enthalten (nur noch auf 3.1 CD)
- einfache Agenten werden gegenüber mächtigere ausgetauscht und werden dann über Proxy angesprochen
2.) Hardware Anforderung
- 1 GB besser 2 GB Hauptspeicher
- 2 GB, wenn Produkt und DB zusammenlaufen sollen
3.) Komponenten
- NSM
- System Perfoance Option
- Active Dirctory Management Option
- z/OS montitoring Option
- Portal
4.) ASM (Advanced Systems Management)
- zu liezensierende Option für:
- Cluster
- Dynamic Resource
- VM Ware
5.) MCC – Management Command Center
- ersetzt Unicenter Explorer
- Perspektiven (benutzerdefinierte Fensteranordnungen)
- benutzerdefinierte Aktionen
- Unterstützung von Lesezeichen
- Alert Management
- BPV Editor
- benutzerdefinierte Abfragen der MDB
- Konsolen Logs
- DSM View
- Enterprise Management
- Filter auf Alerts, Konsole Logs und die Worldview
- erweiterte Filter (basierend auf Statusabfragen der Objekte)
- Reports
- Tools
- discovery
- DSM Konfiguration
- Objekt View
- einfach zu erweitern
- selbstkonfigurierendes Dashboard
- erweiterte Sortierung
- Anbindung von Servicedesks
6.) Common /Continious Discovering
- Klassifizierung (methods.xml, classifyrule.xml)
7.) Alerts
- Alert Management System (AMS)
- jeder Alert gehört zu einer Klasse (über Class ID:) und ist einer Queue zugewiesen
- Duplikate können konsolidiert werden (Override)
- Historisierung und Auditierung
- über Exits können benutzerspezifische Daten an den Alert angehängt werden
- können an Service Desks weitergeleitet werden
- Eskalationen
- Erzeugen über Message Action mit Class Id und Action=ALERT
8.) Notifcation Services
- Empfänger aus LDAP,Active Directory …
- Protokolls (Email, SMS …)
- Erzeugen über GUI, Kommandozeile (unotify), Event Konsole
9.) DIA
- Datenabstraktion und Konsolidation
- Single Point für alle Komponenten von Unicenter NSM
- sichere Netzwerk Kommunikation
- Konzepte
- Unicenter Knowledge Base
- auf jedem Management Knoten auf dem WV, DSM laufen
- DNA
- auf jedem Agenten und Management Knoten (eingeschlossen Agents, WV, DSM)
- DNA Service
- Konfiguration
- dna.cfg zentrale Konfigurationsdatei
- dna.cfg auf den Agenten über DNS Record oder per Kopie auf die Rechner
- Cell – werden von Applikationen (WV, EM …) genutzt
- auf jedem Agenten und Management Knoten (eingeschlossen Agents, WV, DSM)
- Zones – Trennung von verschiedenen Bereichen
10.) New Agents
11.) UCM – Configuration Management
12.) Web Reporting Server (WRS) / Dashboards / Portal
13.) Trap Manager
14.) Remote Monitoring
15.) System Performance
16.) Security Management
- Logon Security und File Security sollen durch eTrust Access Security ersetzt werden
- User Passwort Synchrionisation
- Securtiy Audit Daemon (nur für Unix / Linux)
17.) Integration
- CA hat in letzter Zeit eine Menge Firmen und somit deren Produkte aufgekauft. Vorrangig zu nennen wären hier eHealth von Concord und Spectrum von Aprisma. Diese nun in Unicenter integriert werden. Mit der Version r11 werden bereits die Traps von eHealth und Spectrum an die Event Konsole weitergeleitet. Auch im MCC gibt es bereits Einstiegspunkte Produkte für Netzwerkperformance (eHealth) und Networkmanagement (Spectrum) sollen für diese beiden Produkte. Eine vollständige Integration ist nicht vor Ende 2007 zu erwarten
18.) Management Database (mdb)
- Zusammenführung unterschiedlicher (komponentenspezifischer) Datenbanken
- Data traunsformer
- bewegt Daten zw. MDB und anderen Systemen
- unterstützt XML als auch Standard SQL und JDBC
- asset inteligence Auswertung der offengelegten Datenbankstruktur
- mehrere mdb möglich
- versus CMDB
- mdb keine CMDB nach ITIL
- CMDB von CA ist eigenes Produkt
- DB Unterstützung
- Ingres r3
- auf Linux / Unix besser als auf Windows
- SQL Server (2000/2005)
- besser für Windows, verbraucht dort sogar weniger Resourcen als Ingres
- Oracle in Zukunft
- local oder remote
- sowohl als auch



