Nov 27

Über die neuen Funktionen von Unicenter r11 habe ich ja schon berichtet.
Nun soll eine Test Installation zeigen, ob r11 (Version 11.1 für MS SQL Server) hält was es verspricht.
Ein kleiner Wermutstropfen gleich zu Anfang. Wer geglaubt hat, man könne r11 jetzt auch über Terminalservices installieren, der sollte nicht (wie wir) Microsofts Windows 2003 Server einsetzen. Nicht nur dass die Installation über Terminalservices nicht möglich ist, nein auch die Installation an der Konsole ist nur möglich, wenn man nur die Remoteverwaltung konfiguriert hat. Ansonsten erhält man folgenden Fehler:

Fehler bei Installation durch Terminal Server

Zumindest in der Dokumentation (Punkte 4.9 und 6.8) gibt es einen Hinweis darauf, dass man nicht den Application Server Mode auf seinem Windows System eingestellt haben darf.
Wer also zu eifrig war (wie wir), darf das alles rückgängig machen und seine Terminal Services CALs bei Microsoft erneut registrieren.
So genug geheult. Hat man das ganze überstanden erwartet einen eine recht unkomplizierte Installation, deren Details (was klicke ich wo an) einige screenshots verdeutlichen sollen.

Installation Schritt 1 Installation Schritt 2 Installation Schritt 3
Installation Schritt 4 Installation Schritt 5 Installation Schritt 6
Installation Schritt 7 Installation Schritt 8 Installation Schritt 9
Installation Schritt 10 Installation Schritt 11 Installation Schritt 12
Installation Schritt 13 Installation Schritt 14 Installation Schritt 15
Installation Schritt 15

Nach einem reboot (das liebe ich an Windows :-( ) verschafft man sich am besten auf der Kommandozeile einen Überblick ob alle Services laufen. Hier trifft man auf eine der ersten (war das wirklich notwendig) Neuerungen. Der Befehl awservices status zeigt nur noch den Status von awservices an. Mit awservices list erhält man die gewohnte Ausgabe. Hier werden wohl einige Skripte angepasst werden müssen.

Das Management Command Center (MCC) ist der augepeppte (gepimpte) Unicenter Explorer. Hier hat CA einiges getan um die Akzeptanz dieses Tools zu verbessern. Um ihn zum Arbeiten zu bewegen muss man DIA (die neue Distributed Intelligence Architecture) konfigurieren. Dass kann man über einen DNS Eintrag oder über die Datei dna.cfg
(C:\CA\SharedComponents\CCS\DIA\dia\dna\config\dna.cfg) einstellen. Diese 2 Einträge sind in dieser Datei nötig:

overrideSRV=yes #bewirkt, dass der Eintrag MasterKB zieht
MasterKB= # Server auf dem die Unicenter Knowledge Base (UKB) liegt

Hat man die Einträge gemacht, sind folgende Dienste zu stoppen und in umgekehrter Reichenfolge wieder zu starten.

  • CA DIA 1.2 Knowledge Base
  • CA DIA 1.2 DNA

Apropos UKB. Sie ist der (gepimpte) Nachfolger des Master Kataloges und ist Dreh- und Angelpunkt für die Kommunikation über DIA. Für die Konfiguration von DIA gibt es ein GUI
(C:\CA\SharedComponents\CCS\DIA\dia\ukb\bin\diatool.bat).
Der hier abgefragte Benutzer ist der Betriebssystem Administrator. Aber Vorsicht hier kann man viel kaputt machen. Also nur gucken und nicht’s anfassen.
So nun sollte sich auch das MCC starten lassen. Hier wird der Benutzer nsmadmin erwartet, dessen Passwort sich jeder bei der Installation gut merken sollte. Die Oberfläche schauen wir uns dann morgen ein bißchen genauer an.

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Nov 27

System Management gehört heute in jeden IT Betrieb. Produkte gibt es viele (open source, wie kommerziell). Zu den kommerziellen Produkten gehört Unicenter NSM von der Firma ca. Hier steht mit der Version r11 eine neue Version ins Haus. Hier sind ein paar Infos, was sich unter der Haube alles so erneuert hat.

1.) Download

  • DVD
    • Version 11.0 enthält Manager für SuSE, Red Hat und Windows mit Ingres
    • Version 11.1 enthält Manager nur für Windows und MS SQL Server
    • Datenbank Agenten sind nicht mehr enthalten (nur noch auf 3.1 CD)
      • einfache Agenten werden gegenüber mächtigere ausgetauscht und werden dann über Proxy angesprochen

2.) Hardware Anforderung

  • 1 GB besser 2 GB Hauptspeicher
    • 2 GB, wenn Produkt und DB zusammenlaufen sollen

3.) Komponenten

  • NSM
  • System Perfoance Option
  • Active Dirctory Management Option
  • z/OS montitoring Option
  • Portal

4.) ASM (Advanced Systems Management)

  • zu liezensierende Option für:
    • Cluster
    • Dynamic Resource
    • VM Ware

5.) MCC – Management Command Center

  • ersetzt Unicenter Explorer
  • Perspektiven (benutzerdefinierte Fensteranordnungen)
  • benutzerdefinierte Aktionen
  • Unterstützung von Lesezeichen
  • Alert Management
  • BPV Editor
  • benutzerdefinierte Abfragen der MDB
  • Konsolen Logs
  • DSM View
  • Enterprise Management
  • Filter auf Alerts, Konsole Logs und die Worldview
  • erweiterte Filter (basierend auf Statusabfragen der Objekte)
  • Reports
  • Tools
    • discovery
    • DSM Konfiguration
    • Objekt View
    • einfach zu erweitern
    • selbstkonfigurierendes Dashboard
  • erweiterte Sortierung
  • Anbindung von Servicedesks

6.) Common /Continious Discovering

  • Klassifizierung (methods.xml, classifyrule.xml)

7.) Alerts

  • Alert Management System (AMS)
  • jeder Alert gehört zu einer Klasse (über Class ID:) und ist einer Queue zugewiesen
  • Duplikate können konsolidiert werden (Override)
  • Historisierung und Auditierung
  • über Exits können benutzerspezifische Daten an den Alert angehängt werden
  • können an Service Desks weitergeleitet werden
  • Eskalationen
  • Erzeugen über Message Action mit Class Id und Action=ALERT

8.) Notifcation Services

  • Empfänger aus LDAP,Active Directory …
  • Protokolls (Email, SMS …)
  • Erzeugen über GUI, Kommandozeile (unotify), Event Konsole

9.) DIA

  • Datenabstraktion und Konsolidation
  • Single Point für alle Komponenten von Unicenter NSM
  • sichere Netzwerk Kommunikation
  • Konzepte
    • Unicenter Knowledge Base
      • auf jedem Management Knoten auf dem WV, DSM laufen
    • DNA
      • auf jedem Agenten und Management Knoten (eingeschlossen Agents, WV, DSM)
      • DNA Service
      • Konfiguration
        • dna.cfg zentrale Konfigurationsdatei
        • dna.cfg auf den Agenten über DNS Record oder per Kopie auf die Rechner
    • Cell – werden von Applikationen (WV, EM …) genutzt
      • auf jedem Agenten und Management Knoten (eingeschlossen Agents, WV, DSM)
    • Zones – Trennung von verschiedenen Bereichen

10.) New Agents
11.) UCM – Configuration Management
12.) Web Reporting Server (WRS) / Dashboards / Portal
13.) Trap Manager
14.) Remote Monitoring
15.) System Performance
16.) Security Management

  • Logon Security und File Security sollen durch eTrust Access Security ersetzt werden
  • User Passwort Synchrionisation
  • Securtiy Audit Daemon (nur für Unix / Linux)

17.) Integration

  • CA hat in letzter Zeit eine Menge Firmen und somit deren Produkte aufgekauft. Vorrangig zu nennen wären hier eHealth von Concord und Spectrum von Aprisma. Diese nun in Unicenter integriert werden. Mit der Version r11 werden bereits die Traps von eHealth und Spectrum an die Event Konsole weitergeleitet. Auch im MCC gibt es bereits Einstiegspunkte Produkte für Netzwerkperformance (eHealth) und Networkmanagement (Spectrum) sollen für diese beiden Produkte. Eine vollständige Integration ist nicht vor Ende 2007 zu erwarten

18.) Management Database (mdb)

  • Zusammenführung unterschiedlicher (komponentenspezifischer) Datenbanken
  • Data traunsformer
    • bewegt Daten zw. MDB und anderen Systemen
    • unterstützt XML als auch Standard SQL und JDBC
  • asset inteligence Auswertung der offengelegten Datenbankstruktur
  • mehrere mdb möglich
  • versus CMDB
    • mdb keine CMDB nach ITIL
    • CMDB von CA ist eigenes Produkt
  • DB Unterstützung
    • Ingres r3
      • auf Linux / Unix besser als auf Windows
    • SQL Server (2000/2005)
      • besser für Windows, verbraucht dort sogar weniger Resourcen als Ingres
    • Oracle in Zukunft
  • local oder remote
    • sowohl als auch

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