Mar 02

Mein Lieblingsbrowser Opera ist wieder in einer neuer Version (10.50) verfügbar. Vorerst nur für Windows aber die Mac und Linux Varianten, dürften nicht lange auf sich warten lassen.

Die Änderungen lassen sich in folgende Kategorien einordnen:

1. Performance

  • die neue Javascript-Engine Carakan soll bis zu 3,5 mal schneller sein als ihr Vorgänger. Erreicht wurde dieser Performance Gewinn vorallem durch eine register basierte Bytecode-Execution-Engine mit fester Blockgröße und die Umwandlung von JavaScript in nativen Code.
  • die neue Grafikbibliothek Vega, die sogar Hardwareunterstützung bietet (die aber noch nicht aktiviert ist)

2. neue Funktionen

  • die Unterstützung von CSS3 Funktionen durch die Rendering Engine Presto (wie z.B. Transitions, Transforms, Border-Radius-Property, Backgrounds und Borders)
  • die Unterstützung von HTML5 Elementen durch die Rendering Engine Presto (wie z.B. Persistent Storage, Video und Param)
  • den von anderen Browsern (z.B. Firefox) bekannten Privatsurfenmodus (auch als Porno Tab bekannt :-) )
  • den neuer Skin
  • die neue Menüstruktur (alles versteckt unter dem großem rotem O an der linken, oberen Seite), damit mehr Platz für das Browserfenster da ist.
  • die Unterstützung von Windows 7 Funktionen, wie Sprunglisten, Aero Peek und Tabvorschau. Die Mac Version soll sich aber aber auch besser integrieren.
  • sowie viele kleine weitere Verbesserungen

Opera dürfte damit für die freie Browserwahl unter Windows ab dem 17. März gewappnet sein.

Mein Standardbrowser ist er schon seit Jahren.

update:
Der Browser-Benchmark von Golem bestätigt “So schnell ist Opera 10.50″.

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Nov 28

opera 10.10 die Zukunft beginnt heute

Dass der Opera der Browser ist, der die meisten Funktionen (ohne Plugins oder AddOns) mitbringt, ist wohl unbestritten. Damit er diese Position nicht an andere Browser abgeben muss, dafür sorgt die neue Version 10.10 der Norweger.

Mit an Bord ist das bereits in den Beta Versionen von Opera 10 aufgetauchte Opera Unite. Wer sich nun fragt, wer oder was Opera Unite nun schon wieder ist, dem erklärt es Opera mit folgenden Worten:

Opera Unite ist eine neue Möglichkeit, Daten direkt zwischen Computern über das Internet zu teilen, zu verbinden und gemeinsam zu benutzen.

opera 10.10 unite tab

Doch hinter Opera Unite steckt mehr als eine simple Filesharing Funktion. Unite ist eine Plattform für Filesharing Applikationen, zu deren Nutzung nur ein einfacher Browser notwendig ist. Die Applikationen beruhen auf Webstandards wie HTML, CSS und JavaScript. Zur einfacheren Entwicklung stellt Opera eine API bereit und bringt bereits fertige Applikationen für das Teilen von Dateien, Fotos und Musik mit. Ein Webserver, ein Messenger und ein virtueller Kühlschrank (zum Hinterlassen kleiner Nachrichten) gehören ebenfalls dazu.

Einzige Voraussetzung zur Nutzung dieser Apps ist ein kostenloser Account bei Opera, der bei der ersten Benutzung von Unite angelegt wird. Die Kontrolle über die bereitgestellten Dateien hat der Nutzer. Von daher sollte auch jeder sich zumindest einmal die erweiterten Einstellungen angeschaut haben.

opera 10.10 unite Einstellungen

opera 10.10 unite Statusleiste

opera 10.10 unite stoppen

Unite nisted sich auch in die Statusleiste neben “Opera Link” und “Opera Turbo” ein. An dieser Stelle kann man den Dienst auch deaktivieren.
Möchte man eine der Unite Applikationen unterbrechen, stoppt man diese über das Kontextmenü.

Fazit:
Opera ist um eine Funktion reicher, die es jedem ermöglicht nur mit einem Browser Content im Internet bereitzustellen. Damit sinkt die Hürde für das Teilen von Dateien erheblich. Online Dienste, die sich darauf spezialisiert haben, dürften nicht erfreut sein.
Für mich ist und bleibt der Opera nicht nur aus diesem Grund mein Lieblingsbrowser, mit dem die Zukunft beginnen kann.

Wie denkt ihr darüber?

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Oct 16

Die übliche Kommunikation im Internet besteht aus einer Anfrage (Request) an einen Webserver über das Protokoll HTTP und eine Antwort (Response) vom Webserver auf dem selben Weg. Die anfragenden Programme nennt man deswegen auch HTTP Clients. Die bekanntesten sind ganz klar die Browser. Aber auch eigene Programme, die so kommunizieren, fallen in diese Kategorie.
Nun muss man das Rad nicht neu erfinden. Von daher möchte ich in einer kleinen Serie ein paar Lösungen vorstellen, die die Details des HTTP Protokolls abstrahieren. Die Aufgabe ist für alle gleich:

  • Aufrufen der Google Startseite
  • Starten einer Suche
  • Anzeige der Treffer Links ohne weitere Beschreibung

Den Anfang macht das Package HTTP_Request2 aus dem Pear Repository. HTTP_Request2 unterstützt allerdings nur die reine HTTP Kommunikation, d.h. man erhält Zugriff auf den Header mit seinen Metadaten und den Body mit dem im Normalfall versendeten HTML. Die Zerlegung des HTML’s (Parsen) ist nicht Bestandteil. Diese Aufgabe erledigt das SourceForge Projekt PHP Simple HTML DOM Parser.

Genug der vielen Worte, hier ist der Beispielcode:

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<?php
require_once 'HTTP/Request2.php';
require_once '../includes/simple_html_dom.php';
 
$html = new simple_html_dom();
 
$url='http://www.google.de';
$request = new HTTP_Request2($url, HTTP_Request2::METHOD_GET);
try {
    $response = $request->send();
    if (200 == $response->getStatus()) {
 
      $html->load_file($url);
      $forms=$html->find('form');
 
      $form=$forms[0];
      $action=$form->getAttribute('action');
      $html->clear();
 
      $request = new HTTP_Request2($url.$action, HTTP_Request2::METHOD_GET);
      $url=$request->getUrl()->setQueryVariable('q', 'http client examples');
 
      $html->load($request->send()->getBody());
 
      foreach ($html->find('a.l') as $link) { 
         echo $link,"<br />";
      }
 
      $html->clear();
    } else {
        echo 'Unexpected HTTP status: ' . $response->getStatus() . ' ' .
             $response->getReasonPhrase();
    }
} catch (HTTP_Request2_Exception $e) {
    echo 'Error: ' . $e->getMessage();
}
?>

Die Zeilen 7, 8 und 10 rufen die Google Startseite auf. Der Erfolg dieser Aktion (HTTP Status 200) wird in Zeile 11 kontrolliert. Davon ausgehend, dass die Seite existiert, besorge ich mir in Zeile 13 das HTML und suche darin nach dem ersten Formular. Wichtig für die weitere Kommunikation ist die Aktion (Attribut action), die für diese Form definiert wurde.

Die URL + action + die Suchanfrage, die in Zeile 21 als Parameter dem request hinzugefügt wird, ergeben die neue Anfrage. Die Klasse Simple HTML DOM Parser kann nicht nur das HTML aus einer eigenen Anfrage zerlegen, sondern auch einen String als Quelle (Zeile 23) benutzen.
Dass was mich am meisten an Simple HTML DOM Parser begeistert, ist der Zugriff auf die HTML Elemente über die Syntax von CSS Selektoren. So wird mit a.l auf alle Links der Klasse l zugegriffen.

Danach sollte man noch ein bißchen aufräumen (Zeile 29) – fertig.

Fazit:
Das Gespann aus Pear HTTP_Request2 und PHP Simple HTML DOM Parser ist ein leistungsfähiger HTTP Client für die Skriptsprache PHP. Die einzige Voraussetztung ist eine vorhandene Pear Umgebung, die ich aber sowieso jedem PHP Programmierer empfehlen würde.

Ausblick:
Teil 2 wird sich mit dem Zend Framework beschäftigen. Artikel mit Lösungen für Java und Groovy sind geplant. Welche HTTP Clients nutzt ihr für eure funktionalen Tests oder zur Fernsteuerung von Webanwendungen?

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Sep 23

Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde JavaScript aufgrund seiner Browser Inkombatibilitäten und Sicherheitsbedenken von vielen verteufelt.
Erst mit Ajax (Asynchronous JavaScript and XML) und den darum entstandenen Frameworks (die die Browserinkompatibilitäte abfangen) ist es zum Lieblingskind und “must have” der Webentwicklung geworden.

Doch zwischen den Frameworks gibt es teilweise erhebliche Unterschiede. Das gilt nicht nur für den Funktionsumfang, sondern auch für die Größe und Ausführungsgeschwindigkeit.

Matthias Schütz hat mit seiner Ajax Framework Matrix versucht, die Eigenschaften der Ajax Frameworks in einer Übersicht zusammenzuführen, um sie so besser vergleichen zu können. Dass ist ihm nicht nur gut gelungen, sondern ist auch noch schön anzusehen.
In der Matrix sind auch die Links zu den Frameworks, deren Dokumentation und einigen Beispielen enthalten.

Fazit:
Die Matrix erleichtert wirklich den Vergleich zwischen den einzelnen Ajax Frameworks. Eines leistet die Matrix allerdings nicht.
Eine Entscheidung für eines der Frameworks muss man leider immer noch selbst treffen, nur der Weg dorthin wird unterstützt.

ajax framework matrix

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Sep 01

opera 10

Heute ist ein guter Tag. Mein Lieblingsbrowser Opera ist in der finalen Version 10 erschienen. Auffallend ist der neue Skin, der mir persönlich sehr gut gefällt.

opera 10 neuer skin

Aber auch unter der Haube hat sich einiges getan. So verspricht eine verbesserte Rendering und JavaScript Engine eine gesteigerte Performance. Aus schnell wird also noch schneller :-) .

Sollte man eine langsame Internetanbindung (z.B. Notebook über Handy) kann man dann auch noch den Turbo zuschalten. In diesem Modus werden wie beim Opera Mini die Seiten durch einen Opera Server aufgerufen und angepasst. So werden z.B. die Auflösung von Bildern vermindert und Plugin Inhalte (z.B.) erst auf Wunsch des Nutzers nachgeladen.

Weitere Neuigkeiten sind:

  • Tabs mit Vorschau-Funktion
  • Erstellen von HTML-Mails
  • Rechtschreibprüfung
  • Auto-Update
  • Meldung von Abstürzen

Das alles und mehr gibt es im 8,7 MB großen Download und sollte Grund genug für Euch sein, um sich den “schnellsten Browser der Welt” einmal anzuschauen. :-)

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