Mar 14

Ich habe in der letzten Zeit das Thema Grails in diesen Blog etwas vernachlässigt. So ist es nun nach dieser Durststrecke an der Zeit, wieder einen Blog Eintrag zu diesem Thema zu schreiben (weitere könnten folgen).
Einer meiner ersten Artikel zu Grails zeigte, wie man Grails und Eclipse zueinander bringt. Dieser Eintrag war so erfolgreich, dass ich ihn auch als feste Seite im Rahmen eines kleinen Tutorials in den Blog integriert habe.

Dies ist ein paar Monate her und die Unterstützung der Erstellung von Grails Anwendungen durch Eclipse ist stetig besser geworden.
War es zum Anfang so, dass die mit Abstand beste IDE für Grails IDEA war, so holt das freie Eclipse immer mehr auf. Spätestens mit dem Wechsel der Grails Entwickler zu Springsource und der damit verbundenen Einbettung in die Eclipse basierte Springsource Tool Suite (STS) hat sich eine Menge getan.

Mal abgesehen von dem Hauptspeicher – Hunger von STS fühle ich mich als alter Eclipse Nutzer gut aufgehoben. Mit Netbeans und IDEA konnte ich mich nie so richtig anfreunden.

Um den Grails Support zu aktivieren müssen die Grails und Groovy Extensions über den Reiter Extensions des STS Dashboards installiert werden (s. Screenshot). Danach gibt es für Grails Projekte eine eigene Perspektive mit Syntax Highlighting, Code Vervollständigung und einer übersichtlichen Navigation im Project Explorer.
In der Toolbar gibt es in der Grails Perspektive einen Button zur Ausführung von Grails Befehlen (wie z.B. run-app).

Bei der Installation der Grails Extensions wird im Installationsverzeichnis des STS die aktuelle Grails Version abgelegt.

~ > ls springsource/
   grails-1.3.5
   grails-1.3.6				
   grails-1.3.7
   maven-2.2.1.RELEASE				
   roo-1.1.0.RELEASE			
   tc-server-developer-2.0.4.RELEASE
   sts-2.5.0.RELEASE

Gibt es bei den Updates (Help -> check for Updates) eine neue Grails Version wird diese dort hinzugefügt. In den Preferences (Groovy -> Grails) muss man dann die neue Version für den Workspace übernehmen. Im Grails Projekt ist dann noch der upgrade Befehl notwendig.

Fazit:
Die Grails Integration in Eclipse hat einen großen Schritt nach vorn getan. Vom Funktionsumfang dürfte IDEA immer noch führen. Grails Projekte werden dort allerdings nur in der kostenpflichtigen ULTIMATE Variante unterstützt.
Die kostenfreien Entwicklungsumgebungen Netbeans und die Eclipse basierte STS unterscheiden sich kaum in der Grails Unterstützung. Hier entscheidet die persönliche Vorliebe über die IDE.

Links:
Diskussion zu diesem Thema auf stackoverflow.com

geschrieben von gklinkmann \\ tags: , , , ,

Jul 29

Wie heise.de heute berichtet wurde eine frühe Version der Eclipse SDK 4.0 veröffentlicht.  Sie dient laut Aussage der Entwickler als Spielwiese für Ideen für die kommende Genaration der vor allem im Java Bereich beliebten Entwicklungsumgebung. Einige Vorschläge fanden bereits den Weg in das letzte Release 3.6  ( Codename:  “Helios” ).  Der neue Look und die jetzt schon deutlich angezogene Performance machen auf jeden Fall Lust auf mehr.

Link: http://www.eclipse.org/eclipse4/

geschrieben von johnnypark \\ tags: , , ,