May 16

radtiotracker logo

So lange ist es noch gar nicht her, da habe ich vor meinem Radiorekorder gesessen und von Hand die Aufnahmetaste bedient um aus dem Radio Musik aufzunehmen. Die Pausen musste man dabei ziemlich genau erwischen, denn eine Nachbearbeitung war nur bedingt möglich. Mit dem Internet und den Internet Radios hat sich diese Situation entscheidend geändert.

Internetradio stellt heute noch eine der wenigen legalen Möglichkeiten dar, kostenlos Musik aus dem Internet mitzuschneiden. Die dafür benötigten kostenlosen oder kommerziellen Programme unterscheiden sich teilweise stark in ihrem Funktionsumfang.

Die kommerzielle Software Radiotracker gehört unter Windows mit seinem großen Funktionsumfang sicher zu den komfortabelsten Vertretern seiner Art. Auf Anfrage des Herstellers RapidSolution habe ich mir diese Software mal etwas genauer angesehen.

Hören und Aufnehmen von Internet Radios kann man mit den meisten Programmen. Oft werden auch gleich der Titelname, Interpret und das Album mit in den mp3 Dateien (als ID3 Tags) abgespeichert.

radtiotracker cover und liedtexte

Radiotracker holt zu den Titeln aber auch noch gleich die Cover und auf Wunsch sogar die Liedtexte.
Die Lieder lassen sich nach iTunes, Winamp und Windows Media Player exportieren oder gleich auf einen mp3 Player (wie den iPod) übertragen. Wer seine Musik lieber im Auto hören möchte und keinen mp3 Player Anschluss hat, kann direkt aus Radiotracker heraus die Lieder auf eine CD brennen.

Eine Besonderheit stellt sicherlich die Möglichkeit dar, Klingeltöne zu erstellen. Als Quelle dafür kann man nicht nur die aufgenommenen Titel, sondern auch eine CD oder manuelle Aufnahme verwenden. Ein Schnittwerkzeug mit Fadern zum Ein- bzw. Ausblenden und Probehören ist integriert. Die damit generierten Klingeltöne können in den Formaten mp3, amr und mmf auf dem PC abgespeichert werden. Alternativ kann man sie per WAP gleich auf das Handy laden, was aber zusätzliche Kosten verursachen kann.

Vorbei sind auch die Zeiten in denen man mühsam das Draufquatschen des Moderators auf den Anfang des Titels herausschneiden musste. Radiotracker bietet dafür ein einfach zu bedienendes Schnittmodul, mit dem auch Unerfahrene zum Ziel kommen.

Die Einfachheit der Bedienung zieht sich durch alle Module. Alles ist da, wo man es erwartet. Die Oberfläche ist aufgeräumt. Nur die Senderverwaltung kommt etwas altbacken daher (funktioniert aber tadellos). Senderlisten können gespeichert und über die Community Seite von Radiotracker ausgetauscht werden.

Neben den Internetradios unterstützt Radiotracker auch die Web Communities Last.fm, Pandora, Soundclick und iJigg, sowie die Aufnahme von Podcasts.

Das “Killerfeature” für mich ist allerdings der Musicfinder (nur in der Platinumversion), über den man seine Musikwünsche von den Lieblingsinterpreten bis zu den Lieblingsliedern angeben kann. Die Wunschliste wird dann auf alle Sender angewendet, die diese Musik spielen (was in meinem Fall ca. 3500 waren). Um doppelte Titel zu vermeiden kann man mit Ausschlussfiltern (auf Ordnern oder selbst definiert) arbeiten. Weiterhin besteht die Möglichkeit die Aufnahme zeitlich über Jobs zu begrenzen.
So bleiben keine Wünsche offen.

Folgende Vor- und Nachteile haben sich für mich beim Test herausgestellt:

Vorteile:

  • einfache Bedienung
  • großer Funktionsumfang (Schnittmodul, Brennfunktion, Klingeltongenerator …)
  • Auswahl bestimmter Musik über den Musicfinder
  • Export an Mediaplayer Soft- und Hardware

Nachteile:

Nachteile konnte ich beim Test nicht feststellen. Nur Versionen für Mac und Linux würde ich mir wünschen, da ich aus Sicherheitsgründen ungern mit Windows ins Internet gehe.

Fazit:

Wer eine Software zum Mithören und Mitschneiden von Internetradio sucht, die einfach zu bedienen ist und einen großen Funktionsumfang bietet, ist mit Radiotracker gut beraten. Die 19,90 € für die Premiumversion und die 29,90 € für die Platinumversion sind gut investiert (Windows vorausgesetzt). Den Musicfinder gibt es allerdings erst in der teureren Version. Für mich ist er jedoch das “Killerfeature” dieser Software.
Wer sich Radiotracker erst einmal anschauen möchte, kann dies mit der kostenlosen Demoversion tun, bei der die ersten 25 Titel frei geladen werden können. Danach ist ein Upgrade auf die Premium- oder Platinumversion erforderlich.

Verlosung:

Mit ein bißchen Glück könnt Ihr jedoch eine von insgesamt 3 Lizenzen vom Radiotracker gewinnen, die mir RapidSolution freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hat. Alles was ihr dafür tun müsst, ist bis zum 30.06.2009 einen Kommentar zu diesem Beitrag zu schreiben.
Also, was sind Eure Erfahrungen beim Aufnehmen von Internetradio? Setzt Ihr bereits Radiotracker ein? Mit welcher Hard-, Software und welchem Betriebssystem greift ihr auf Internetradio zu?

Die Verlosung erfolgt natürlich unter Ausschluss des Rechtsweges. :-)

Links:

Radiotracker download
Meine Beiträge zum Thema Internetradio

Screenshots:

radtiotracker oberfläche
radtiotracker sender verwalten
radtiotracker export zu mediaplayern

radtiotracker klingelton generator
radtiotracker schnittwerkzeug
radtiotracker musicfinder

radtiotracker musicfinder

Update:

Die Gewinner stehen fest und bekommen den Lizenz Key von mir zugesandt. Viel Spaß mit Radiotracker und vielen Dank an RapidSolution.

gewinner der 3 RAdiotracker Lizenzen

Update:
Radiotracker ist Bestandteil des neuen Audials One 4, das ich testen durfte und von dem bis zum 30.11.2009 3 Lizenzen hier im Blog verlost werden.

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Aug 31
chilirec logo
Quelle: www.chillirec.com

In einigen älteren Beiträgen habe ich schon darüber geschrieben, wie man auf unterschiedliche Weise die Musik von Internetradios aufnehmen kann. Für viele dieser Alternativen:

benötigt man externe Programme oder muss sogar programmieren können. Im Zeitalter des Web 2.0 geht es aber auch einfacher, wenn man darauf verzichtet, die aufgenommen Songs (aus lizenzrechtlichen Gründen) auf seiner Festplatte zu speichern.

Der sich in der Beta Phase befindliche Web 2.0 Dienst chilirec bietet genau das an. Nach der Anmeldung stehen einem haufenweise Sender zur Verfügung, bei denen für jeden etwas dabei sein sollte.
Nachdem man sich für den einen oder anderen Sender entschieden hat, kann auch schon die Aufnahme beginnen, die selbst dann weiter geführt werden kann, wenn man sich aus der Seite ausloggt.

Die aufgenommen Titel können dann wie in vielen anderen Musikprogrammen (wie amarok, itunes oder winamp) durchsucht, nach Künstlern gruppiert und in Wiedergabelisten organisiert werden. Die Webanwendung fühlt sich dabei fast wie eine Desktopanwendung an und lässt sich sehr angenehm bedienen.

Für alle, die nur mal online Musik genießen wollen oder vor einem Kauf sich ein Album mal ganz anhören möchten, denen sei an dieser Stelle noch die Seite www.deezer.com empfohlen (vielen Dank für diesen Tip an Oli von aptgetupdate).

geschrieben von gklinkmann \\ tags: , , ,

Jun 15

Ich habe heute einen netten Kommentar zu meinem Beitrag last.fm aufnehmen bekommen. t-mow hat mit der Java Bibliothek ascrblr ein kleine Java Applikation geschrieben, mit der es möglich ist Musik von last.fm aufzunehmen. Die Umsetzung ist in seinem Blog ausführlich beschrieben.

Ich habe es ausprobiert – klappt prima. Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, wären es eine kleine Swing Applikation drum herum und das Versehen des Musikstücks mit ID3 Tags.

Sagt mir bitte bescheid, wenn jemand das so implementiert hat. :-)

Vielen Dank an t-mow.

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Feb 23

Streams des online Dienstes last.fm lassen sich nicht ohne weiteres aufnehmen. Um last.fm nutzen zu können benötigt man einen Account. Hat man diesen eingerichtet, ist es mit ein paar kleinen Tools auch möglich den Stream aufzunehmen.

Software zum Aufnehmen von Internet Radios habe ich im letzten Artikel ja schon vorgestellt. Meine Favoriten unter Linux waren Streamtuner und Streamripper. Doch wie bringt man dieses Paar dazu auch last.fm aufzunehmen? Die notwendigen Informationen dazu habe ich bei ubuntuusers.de gefunden (vielen Dank an dieser Stelle).
lastfmproxy heißt das Tool der Wahl. Ubuntu / Kubuntu Nutzer haben es leicht, für sie steht ein Paket im Univers zur Verfügung, mit dem sich lastfmproxy leicht über apt installieren lässt (sudo apt-get install lastfmproxy). Danach muss man nur noch in der Konfigurationsdatei /etc/lastfmproxy/config.py den eigenen last.fm Benutzernamen und das Passwort angeben und zum Schluss lastfmproxy mit sudo starten.
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Feb 16

Lang ist es her (ja ich erinnere mich noch daran), da saß man vor seinem Kassettenrecorder wartete auf einen bestimmten Musiktitel und musste dann am Anfang des Liedes geistesgegenwärtig die Aufnahmetaste drücken. Am Ende des Titels schnell noch die Pausetaste, damit das Gequatsche vom Moderator nicht mehr mit drauf war. Meistens gelang das nur in befriedigenden Maße.

Hören


In der schönen neuen Welt in der wir uns heute bewegen, gibt es das Internet und Radios, die darüber senden. Programme zum Hören der Musik gibt es viele. Ein paar kostenlose seien an dieser Stelle einmal aufgeführt.

Linux:
Allen voran natürlich amarok, mein absoluter Lieblingsplayer. Ich hoffe er ist bald auf dem Mac verfügbar.

Mac:
natürlich iTunes, das von Haus aus auf dem Mac vorhanden ist. Besser gefällt mir aber noch die kleine aber sehr feine Freeware FStream.

Windows:
iTunes gibt es natürlich auch für Windows. Bekannter ist allerdings die Freeware Winamp.

Alle aufgeführten Programme kommen mit Shoutcast und amarok und iTunes auch mit last.fm zurecht. iTunes aber erst durch den last.fm player, der sich in iTunes einklinkt.

Aufnehmen


Mit diesen beiden online Diensten ist für genügend Musik gesorgt, die man natürlich offline auf seinem mp3 Player oder im Autoradio hören möchte. Den Kassettenrecorder zum Aufnehmen der Musik ersetzen ein paar kleine Freeware Programme (auf die kommerziellen Produkte werde ich an dieser Stelle nicht eingehen).
Nachfolgend eine kleine Liste der Programme für die einzelnen Betriebssysteme:

Linux:
Screenshot Streamtuner, Streamripper, XMMSDas Bundle aus Streamtuner, Streamripper und Xmms erledigt das Aufnehmen aus meiner Sicht am komfortabelsten, zumal sie unter Kubuntu mit apt (sudo apt-get install streamtuner streamripper xmms) in einem Rutsch installiert sind. Streamtuner, dient dabei als GUI zur Auswahl der Streams und zum Start der Aufnahme. Dabei können die Streams sowohl manuell eingegeben oder aus einer Liste ausgewählt werden. Besonders schön ist, zu sehen wieviel Leute einen Shoutcast Stream hören. Da trennt man leicht die Spreu vom Weizen.
Streamripper splittet den Stream und versieht die Titel gleich mit ID3 Tags. Mittels XMMS kann man sich das Internet Radio (Stream) vor, während oder nach der Aufnahme anhören.

Mac (Leopard):
Screenshot RadioRecorderDas kleine Programm RadioRecorder kommt mit einer sehr guten iTunes Integration daher. Streams können zum Aufnehmen per Drag and Drop von iTunes im RadioRecorder abgelegt werden. Auch hier gibt es die Möglichkeit den Stream zu splitten und die dadurch entstehenden Musiktitel gleich mit den ID3 Tags für Song und Interpret zu versehen. Einen kleines Problem hat RadioRecorder mit den Tags von idobi. Schade, der Streamripper kommt damit zurecht. Dafür werden die Titel gleich in den iTunes Verzeichnissen abgelegt, so dass sie dort über das Genre RadioRecorder leicht zu finden sind.

FStream ScreenshotAuch FStream (s.o.) hat einen Aufnahmemodus (einfach die Shift Taste drücken). Leider wird hier der Stream nur am Stück aufgenommen. Splitten und Taggen kann man im Nachhinein nicht. Aber nicht jedes Programm muss alles können :-) .

Windows:
Den Streamripper gibt es auch als Plugin für den Winamp. Es ist ähnlich komfortabel wie unter Linux. Leider ist Windows so unsicher, dass ich es vermeide damit ins Internet zu gehen. Und auf meinen Mac kommt sowieso kein Windows, noch nicht einmal virtualisiert.

Fazit


Dies ist sicherlich nur eine kleine Auswahl an Programmen um Internet Radio zu hören und aufzunehmen. Die alten Zeiten des Kassettenrecorders sind aber definitiv vorbei.
Welche Programme nutzt ihr und welche Streams würdet ihr anderen empfehlen? Ich bin neugierig.

Update:
Mit ein bißchen Glück könnt Ihr eine von insgesamt 3 Lizenzen vom Radiotracker gewinnen, mit dem das Aufnehmen von Internetradios wirklich Spass macht.
Alles was ihr dafür tun müsst, ist bis zum 30.06.2009 einen Kommentar zum Beitrag meines Radiotracker Tests zu schreiben.

Update 2:
Mit ein bißchen Glück könnt Ihr eine von insgesamt 3 Lizenzen von audials one 9 gewinnen, womit das Aufnehmen von Musik, Videos und Radios aus dem Internet so komfortabel ist, wie noch nie.
Die Verlosung läuft noch bis zum 11.03.2012.

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