Nov 30

In Zeiten der Finanzkrise haben nicht nur Banker Geld nötig, sondern auch ganz normale Menschen. Preissuchmaschinen haben sich mittlerweile etabliert und so ist es nicht verwunderlich, dass das Sparen auch ein Thema in der Blogosphäre ist.
Durch die mittlerweile ausgelaufene Aktion von 6 freien Ausgaben der ct bin ich auf den SparBlog aufmerksam geworden, der sich hauptsächlich auf technische Sachen konzentriert.

So kann man zwei angenehme Sachen verbinden: Blog lesen und Sparen.

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Nov 22
Kubuntu Logo

Wie schon berichtet hat mich Parrallels 3 schwer enttäuscht und musste daher Virtualbox als Virtualisierungslösung weichen. Was man bei der Installation beachten sollte möchte ich an dieser Stelle kurz nachreichen.

Als erstes sollte man sich für die Installation von Kubuntu ein aktuelles ISO Image aus dem Download Bereich herunterladen.
Dann erstellt man unter Virtualbox eine neue virtuelle Maschine und gibt im cdrom Dialog das heruntergeladene Kubuntu Image an. Beim Audio Dialog sollte man unbedingt CoreAudio auswählen, da ansonsten die Lautsprecher stumm bleiben. Ansonsten habe ich mit den im Screenshot sichtbaren Einstellungen gute Erfahrungen gemacht.

Nach dem Start der virtuellen Maschine (VM) durchläuft man dann ganz normal die Installationsroutine von Kubuntu. Ist man damit fertig, kann man das ISO Image wieder aus der cdrom Einstellung der virtuellen Maschine entfernen.

Um die Bildschirmauflösung ändern zu können und eine bessere Maussteuerung zu haben muss man die Virtualbox Gasterweiterungen installieren. Wählt man diesen Menüpunkt aus dem Menü Geräte aus, kann man danach über den Menüpunkt CD/DVD-ROM Geräte das ISO Image VBoxGuestAdditions.iso einbinden.
Eine weitere Voraussetzung ist das Kubuntu Paket build-essential. Das installiert man am einfachsten über die Kommandozeile (Terminal) innerhalb der VM mittels apt.

sudo apt-get install build-essential

Sind alle Vorbereitungen kann man die Kommandozeile gleich offen lassen um die CD zu mounten und das Installationsskript mit root (Administrator) Rechten auszuführen. Danach sollte die virtuelle Maschine durchgestartet werden.

sudo mount /media/cdrom0
cd /media/cdrom
sudo ./VBoxLinuxAdditions-x86.run

Was danach noch bleibt, ist Kubuntu multimedia fähig zu machen, sprich:

  • Flash installieren [5]
  • mp3 Support installieren. Dazu ruft man am besten eine mp3 Datei auf und folgt den Anweisungen

VirtualBox bietet auch die Möglichkeit von gemeinsamen Ordnern. Die Installation ist ein bisschen tricky [4] aber aus meiner Sicht völlig unnötig, da es eine bessere Alternative gibt und zwar die Netzwerkordner, die man über ssh (gesicherte Verbindung) von Kubuntu zum Mac aufbauen kann.

Einzige Voraussetzung dafür ist ein ssh Server auf dem Mac, der aber in MacOs Leopard enthalten ist und über Systemeinstellungen > Sharing > Entfernte Anmeldung aktiviert werden kann. Ist das erledigt, kann man unter Kubuntu im Dateimanager (Dolphin) im Bereich Netzwerk den Netzwerkordner hinzufügen. Als Typ muss man dann Sichere shell (ssh) auswählen und noch die IP Adresse des Mac, Benuterzname und Passwort, sowie den Pfad zum Home Verzeichnis (oder einem beliebigen anderem Ordner) angeben.

Fertig!

Fazit: Um wieviel schwieriger die Installation einer VM unter Virtualbox als unter Parallels ist, kann ich nicht sagen. Fakt ist aber, dass zu einem freien Betriebssystem eine freie Virtualisierungslösung viel besser passt.

Oder was meint ihr?

Resourcen:
[1] ubuntuusers – VirtualBox/Installation
[2] ubuntuusers – VirtualBox/Benutzung
[3] lowendmac – VirtualBox: A Free, Open Source Way to Run Windows and Linux on Your Intel Mac
[4] The Bonobo Journal – Tips on running Sun Virtualbox
[5] ubuntuusers – Flash installieren

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Nov 21

Zur Kreuzigung? Gut. Durch die Tür hinaus, zur linken Reihe, jeder nur ein Kreuz

Diesen Dialog von Monty Python aus dem Film “das Leben des Brian” kennt jeder, der schwarzen englischen Humor mag. So ist es nicht verwunderlich, dass auf youtube etliche Filmausschnitte dieser Komiker in mehr oder minder guter Qualität zu finden sind.

Nun hat Monty Python sich aufgerafft und hat sich einen eigenen Kanal bei youtube eingerichtet, auf dem in guter Qulität einige Highlights (wie z.B. die Steinigung oder das Duell aus dem Ritter der Kokusnuss) zu sehen sind. Alles kostenlos, auch wenn die Herren mit einem Augenzwinkern (s. nachfolgendes Video) darum bitten, doch ihre Filme zu kaufen.

Resourcen:
Golem – Monty Python richten eigenen Kanal bei Youtube ein
Das Leben des Brian – Texte

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Nov 16
Kubuntu Logo

Parallels Logo

Nein – oder zumindest habe ich noch keinen gefunden bei dem es läuft.

Das Problem ist folgendes. Die Installation verläuft dermaßen problemlos, dass man erst bei der ersten Anmeldung ins kalte Wasser geworfen wird. Sobald KDE4 versucht zu starten, wird der Video Mode wacklig und startet den X Server neu. Der KDE Window Manager kdm gerät in eine endlose Start-Crash-Start-Crash Schleife [1]. Das mit anzusehen macht die ersten paar mal Spaß, verliert aber sehr schnell an Unterhaltungswert und es bleibt nichts als Frust.

Wie gut, dass Parallels gerade die neue Version 4 heraus gebracht hat, sich dies aber mit 40 Euro bezahlen läßt. Nun ist es aber so, dass ich mir bei meinem Mac Kauf geschworen hatte mich nicht mehr über Software ärgern zu wollen. Deshalb habe ich damals 70 Euro für Parallels Desktop locker gemacht, obwohl zu diesem Zeitpunkt Virtualisierung unter Windows und Linux bereits kostenlos war.

Deshalb sehe ich es nicht ein für das Update zu zahlen. Was als Lösung bleibt ist die Installation von Ubuntu 8.10. Mit Gnome als Desktop kann ich mich gerade noch arrangieren, doch die Gnome Pendants zur Datei-, Musikverwaltung und Text-, Bildbearbeitung weisen leider nicht den gleichen Funktionsumfang wie die unter KDE auf. Als sich dann aber auch die Parallels Tools nicht installieren ließen, musste eine radikale Lösung her.

Also Parallels raus und Virtualbox rein. Und was soll ich sagen. Es rockt.

Fazit: Manchmal muss man die finanzielle Handbremse ziehen. In diesem Fall schonte das auch die Nerven.

Resourcen: [1] Pete Goodliffe – Kubuntu 8.10 on Parallels

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Sep 10

Quelle: www.straightrunning.com

Möchte man sich die grafische Ausgabe eines Unix oder Linux Programms auf einem entfernten Unix Rechner anzeigen lassen, bedient man sich des auf fast allen Unix/Linux Derivaten zur Verfügung stehenden X Window Systems (bekannt auch als X11). Dazu benötigt man auf dem entfernten Unix Rechner einen s.g. X-Server, der seine grafischen Dienste dem Programm (X-Client) anbietet (s.a. wikipedia).

Das funktioniert für die Unix <-> Unix Kommuniktation sehr gut. Doch auf Windows Rechnern gibt es standardmäßig keinen X Window Server. Diese Lücke füllt Xming, der auf Cygwin/X basierende (aber von dessen Installation unabhängige) X Window Server für Microsoft Windows (XP/2003/Vista). Damit kann man sich die grafische Ausgabe ein oder mehrere Unix Programme auf seinen Windows Bildschirm holen. Die Programme können dabei in getrennten Fenstern oder aber auch einem Hauptfenster angezeigt werden.

Xming verfügt sowohl über eine grafische Installationsroutine, als auch eine grafische Einstellungsoberfläche (Xlaunch).

Ist Xming installiert muss nur noch auf dem Unix Rechner das DISPLAY umgelenkt werden.

DISPLAY=<IP Adresse des Windows Rechners>:0
export DISPLAY

und danach das Unix Programm (z.B. xclock) starten. Sollte dabei der Fehler “Can't open display” auftreten, liegt es wahrscheinlich daran, dass Xming per default mit Access Control gestartet wird. Dass kann man aber im Xlaunch abstellen.

Fazit: Xming ist ein sehr schlanker X Window Server für Microsoft Betriebssysteme, mit dem man die Möglichkeit hat, sich die Programme auf einem entfernten Unix/Linux Rechner auf seinen Windows Bildschirm zu holen.

Hier noch schnell ein paar Screennshots:

Quelle: www.straightrunning.com

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