Mar 28

Time Machine mit NAS

Ein Grund zum Kauf meines Macs war die integrierte Backup Lösung Time Machine. Denn nur automatisierte Backups werden auch tatsächlich durchgeführt.

Time Machine unterstützt als Speichermedien eigentlich nur externe USB und Firewire Festplatten. In einem Haushalt mit mehreren Computern ist ein zentraler Netzwerkspeicher (NAS) aber oft sinnvoller, da so mehrere Nutzer auf Netzwerkfreigaben zugreifen können, ohne dass zusätzlich ein Server laufen muss. Zusätzlich bieten die aktuellen NAS Geräte auch erweiterte Funktionen, wie iTunes und Video Streaming.

Ich habe mich für das Western Digital NAS My Book World Edition entschieden.

Um es am Mac für das Backup mittels Time Machine nutzen zu können, muss man mit folgendem Terminal Befehl die Netzwerkfreigabe für Time Machine sichtbar machen:

defaults write com.apple.systempreferences \
TMShowUnsupportedNetworkVolumes 1

Hat Time Machine diese erkannt, kann es beim Sichern zum Problem kommen, dass Time Machine das Image der Sicherung nicht anlegen kann. Dieses “Sparsebundle” kann man aber manuell (auch über einen Terminal Befehl) auf seinem Mac anlegen und dann auf die Freigabe kopieren.

cd
mkdir tm; cd tm
 
hdiutil create -size 300g -fs HFS+J -volname "sicherungMac" \
"macName_0016cbac5432.sparsebundle"

Der Name des Sparsebundles setzt sich aus dem Namen des Macs und dessen MAC-Adresse zusammen. Beide kann man im Terminal ermitteln.
Den Mac Name bekommt man mit dem Befehl uname -n (ohne .local). Die MAC-Adresse liefert der Befehl ifconfig en0|grep ether und ist im Namen des Sparsebundles ohne Doppelpunkte anzugeben.

uname -n
macName.local
 
ifconfig en0|grep ether
ether 00:16:cb:ac:54:32

Zum Kopieren des SparseBundles auf die NetzFreigabe kann man diese im Finder über den Menüeintrag Gehe zu -> Mit Server verbinden dem Mac bekanntmachen.

Danach brauch man nur noch in den Systemeinstellungen Time Machine aktivieren und das verwendete Volume für das Backup auswählen. Danach startet nach 120 Sekunden das erste Backup. War dieses erfolgreich sollte man vielleicht große Dateien wie Videos oder virtuelle Maschinen als Ausnahme für Time Machine definieren.

Quellen:
ct’5/2009 Sichern im Netz
apfelnaseTime Machine mit Netzlaufwerken nutzen

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Jan 19

mytop
Es ist schon erstaunlich, dass man auf so nützliche Tools, wie mytop, erst recht spät aufmerksam wird. Dabei ist dass Mysql Monitoring Tool mytop ein wahres Kleinod, für alle von uns, die sich nicht von einer Kommandozeile abschrecken lassen.

Mytop zeigt sämtliche Daten zur Performance, den Threads und aktuell ausgeführte SQL Abfragen des Mysql Datenbank Servers. Die Daten werden dabei ähnlich aufbereitet, wie beim Kommandozeilen Tool top (für Prozesse).

Mytop gibt es für Windows, Mac und Linux. Unter Ubuntu installiert man es am einfachsten mittels apt.

sudo apt-get install mytop

Nach der Installation kann man mytop entweder über die Kommandozeile starten

mytop -u<benutzername> -p<passwort>

oder den Benutzernamen, das Passwort und weitere Parameter in der Konfigurationsdatei ~/.mytop hinterlegen.

1
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  user=<benuztername>
  pass=<passwort>
  host=localhost
  db=test
  delay=5
  port=3306
  socket=
  batchmode=0
  header=1
  color=1
  idle=1
> mytop

Zum Schluss noch ein paar Tastenkürzel, die vollständige Liste gibt es hier:

k
Beendet einen Thread
p
hält die Aktualisierung der Anzeige an
q
Beenden von mytop

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Jan 12

amarok logo

Bei Golem habe ich heute gelesen, dass es eine Mac Beta meines Lieblings Mediaplayers Amarok gibt. Oh toll dachte ich. Amarok habe ich auf meinem Mac bisher schmerzlich vermisst. Mit iTunes konnte ich mich nur bedingt anfreunden. Von der Warnung:

Please be aware that no stable version of Amarok for Mac OS has yet been released. This means those builds are FOR TESTING PURPOSES ONLY. There is no official support for them. These builds might be unstable, have bad side effects, kill your cat, start WW IV or even worse, may not work at all. You have been warned!

If all that doesn’t scare you and you know what you are doing you may proceed.

habe ich mich nicht abschrecken lassen. Doch von Erfolg gekrönt war der Versuch nicht.

amarok2 beta installieren

Hatte jemand mehr Glück als ich? Die Betas von Google funktionieren auf jeden Fall besser :-)

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Dec 12

Im ersten Teil meines Wegs zum Mac habe ich über die tolle Hardware berichtet, die Apple unter das Volk bringt.
Jetzt, da die aktuelle Ausgabe des Digitalen Grundrauschens vom Umstieg auf Apples Betriebssystem handelt, will ich meine Erfahrungen beim Wechsel auf MacOs X in diesem 2. Teil unterbringen.

Um es vorweg zu nehmen, für mich gibt es neben viel Licht auch ein wenig Schatten (doch dazu später). Viel Licht heisst vor allem, dass die Software wesentlich besser auf die Hardware angepasst ist. Das verwundert nicht so sehr, da die Entwickler sich auf eine überschaubare Anzahl von “Blech” konzentrieren können.

Wächst man wie ich allerdings mit Windows und Linux Systemen auf, so bedeutet der Umstieg auf MacOs erst einmal mehr Arbeit mit der Maus, bis man die gängisten Tastaturkürzel gelernt hat. Dabei war es für mich z.B. neu, dass man Dateien dadurch öffnen kann, dass man sie beherzt auf ein Icon im Dock zieht, anstatt einen “Öffnen” Dialog zu benutzen.

Wichtig für mich ist das zugrunde liegende Unix auf das man mit dem Terminal Programm zugreifen kann, was allerdings die wenigsten Mac Benutzer verwenden oder gar kennen werden.

Überhaupt ist MacOs sehr Familien tauglich. Die Kindersicherung erlaubt es den Eltern die Zeit ihrer Kinder vor dem Computer genau zu bemessen und auch der Internetzugang kann auf für die Jugend unbedenkliche Seiten eingeschränkt werden.

Das alles und noch ein paar Kleinigkeiten mehr, sind für mich die Highlights von MacOs, die mir die Arbeit am Computer erleichtern.

Was mich persönlich stört, ist der Finder, der weder eine geteilte Ansicht bietet, noch vernünftig mit ftp oder ssh für entfernte Computer umgehen kann (ich habe dabei mehrfach Abbrüche erlebt). Und auch das ansonsten recht einfache Update der Anwendungen, weiss nicht so recht zu begeistern, wenn man schon einmal mit apt unter Linux gearbeitet hat.

Trotzdem würde ich mir nie Windows auf meinen Mac installieren. Aber ein virtualisiertes Linux (Kubuntu 8.10) gönne ich mir schon. :-)

nützliche Tastaturkürzel (vielen Dank an das Grundrauschen):

  • Im Application Switcher (⌘+⇥) können Programme mit “⌘+Q” auch gleich beendet werden
  • Einschlafen (⌥+⌘+⏏) , Neustart (⌃+⌘+⏏), Runterfahren (⌃+⌥+⌘+⏏), Abmelden (⌘+⇧+Q)
  • Screenshot von Bereich machen — in Leopard noch besser (⇧+⌘+4), die Screenshots werden dabei auf dem Desktop (Schreibtisch) abgelegt
  • Alltags-Tastenkombinationen “⌘+S” (Speichern), “⌘+,” (Einstellungen), “⌘+P” (Drucken), “⌘+Q” (Programm beenden), “⌘+W” (Fenster schließen)
  • “⌘+Y” Vorschau für ein oder mehrere Dateien anzeigen
  • Finder “⌘+⇧+A” » Programmeordner
  • Papierkorb mit ⌥ anklicken öffnet diesen

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Nov 22
Kubuntu Logo

Wie schon berichtet hat mich Parrallels 3 schwer enttäuscht und musste daher Virtualbox als Virtualisierungslösung weichen. Was man bei der Installation beachten sollte möchte ich an dieser Stelle kurz nachreichen.

Als erstes sollte man sich für die Installation von Kubuntu ein aktuelles ISO Image aus dem Download Bereich herunterladen.
Dann erstellt man unter Virtualbox eine neue virtuelle Maschine und gibt im cdrom Dialog das heruntergeladene Kubuntu Image an. Beim Audio Dialog sollte man unbedingt CoreAudio auswählen, da ansonsten die Lautsprecher stumm bleiben. Ansonsten habe ich mit den im Screenshot sichtbaren Einstellungen gute Erfahrungen gemacht.

Nach dem Start der virtuellen Maschine (VM) durchläuft man dann ganz normal die Installationsroutine von Kubuntu. Ist man damit fertig, kann man das ISO Image wieder aus der cdrom Einstellung der virtuellen Maschine entfernen.

Um die Bildschirmauflösung ändern zu können und eine bessere Maussteuerung zu haben muss man die Virtualbox Gasterweiterungen installieren. Wählt man diesen Menüpunkt aus dem Menü Geräte aus, kann man danach über den Menüpunkt CD/DVD-ROM Geräte das ISO Image VBoxGuestAdditions.iso einbinden.
Eine weitere Voraussetzung ist das Kubuntu Paket build-essential. Das installiert man am einfachsten über die Kommandozeile (Terminal) innerhalb der VM mittels apt.

sudo apt-get install build-essential

Sind alle Vorbereitungen kann man die Kommandozeile gleich offen lassen um die CD zu mounten und das Installationsskript mit root (Administrator) Rechten auszuführen. Danach sollte die virtuelle Maschine durchgestartet werden.

sudo mount /media/cdrom0
cd /media/cdrom
sudo ./VBoxLinuxAdditions-x86.run

Was danach noch bleibt, ist Kubuntu multimedia fähig zu machen, sprich:

  • Flash installieren [5]
  • mp3 Support installieren. Dazu ruft man am besten eine mp3 Datei auf und folgt den Anweisungen

VirtualBox bietet auch die Möglichkeit von gemeinsamen Ordnern. Die Installation ist ein bisschen tricky [4] aber aus meiner Sicht völlig unnötig, da es eine bessere Alternative gibt und zwar die Netzwerkordner, die man über ssh (gesicherte Verbindung) von Kubuntu zum Mac aufbauen kann.

Einzige Voraussetzung dafür ist ein ssh Server auf dem Mac, der aber in MacOs Leopard enthalten ist und über Systemeinstellungen > Sharing > Entfernte Anmeldung aktiviert werden kann. Ist das erledigt, kann man unter Kubuntu im Dateimanager (Dolphin) im Bereich Netzwerk den Netzwerkordner hinzufügen. Als Typ muss man dann Sichere shell (ssh) auswählen und noch die IP Adresse des Mac, Benuterzname und Passwort, sowie den Pfad zum Home Verzeichnis (oder einem beliebigen anderem Ordner) angeben.

Fertig!

Fazit: Um wieviel schwieriger die Installation einer VM unter Virtualbox als unter Parallels ist, kann ich nicht sagen. Fakt ist aber, dass zu einem freien Betriebssystem eine freie Virtualisierungslösung viel besser passt.

Oder was meint ihr?

Resourcen:
[1] ubuntuusers – VirtualBox/Installation
[2] ubuntuusers – VirtualBox/Benutzung
[3] lowendmac – VirtualBox: A Free, Open Source Way to Run Windows and Linux on Your Intel Mac
[4] The Bonobo Journal – Tips on running Sun Virtualbox
[5] ubuntuusers – Flash installieren

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