Jan 17

Ich durfte bereits mit dem Radiotracker und AudialsOne zwei Produkte aus dem Hause RapidSolution testen.
Nun hat RapidSolution mit Tunebite 7 eine neue Version ihres Audio und Video Downloaders vorgestellt, die ich ebenfalls in der Platinversion testen durfte.

Tunebite 7 gibt es auch in einer im Funktionsumfang eingeschränkten aber zeitlich unlimitierten Freeware Version. Mit dieser lassen sich bereits Videos von YouTube, MySpace, Facebook, Clipfish und MyVideo aufnehmen. Dabei kann sogar die Tonspur extrahiert werden, was immer noch einer der legalen Wege ist um an Musik aus dem Netz zu kommen.

In der Platinversion wird Tunebite 7 dann zum universellen Recorder für Audio und Video Streams aus dem Internet. Streaming ist momentan die Technik mit der im Internet Filme, Musik und Höhrbücher bereitgestellt werden. Wer darüber ein bißchen mehr erfahren möchte sollte sich die Folge 137 des Chaosradio Express Podcasts anhören.
Streams haben die Eigenschaft, dass sie nicht erst komplett auf den eigenen Rechner übertragen werden müssen, um angezeigt werden zu können. Zudem sind gerade Videoinhalte oft mit einem DRM Schutz versehen, der die Aufnahme verhindern soll.

An dieser Stelle setzt Tunebite 7 an und ermöglicht es dem Anwender gestreamte Inhalte mit und ohne DRM aufzunehmen und in ein beliebiges Format umzuwandeln, so dass eine Wiedergabe auch ohne Internetverbindung möglich wird.
Tunebite kommt dabei in der neuen Version auch mit hochauflösenden Videos (HD) zurecht (eine schnelle Internetverbindung vorausgesetzt).

Grundsätzlich gibt es 3 Möglichkeiten Audio und Video Quellen aus dem Internet aufzunehmen. Die komfortabelste ist die automatische Erkennung der Medien, während man im Browser surft. Diese Methode wird bei folgenden Internet Diensten unterstützt: youtube.de, sevenload.de, clipfish.de, myvideo.de, mediathek.zdf.de, ardmediathek.de, last.fm, grooveshark.com.
Die Aufnahme über den Bildschirm oder die Soundkarte wird für “verschlüsselte” Webinhalte empfohlen oder wenn die normale Webfunktionalität unbefriedigende Ergebnisse erzielt hat.
Eine rege Community listet weitere Quellen im Internet und gibt Tipps dazu, mit welcher Methode die Aufnahme am besten funktioniert.

Die aufgenommenen Dateien können mit Tunebite 7 gleich ins passende Dateiformat für PC, Handy, iPhone, iPod, PSP und Xbox konvertiert werden, um sie auf diesen Endgeräten in bester Qualität anzeigen zu können.

Der Konverter hilft auch bei DRM behafteten Dateien und Hörbüchern weiter.

Fazit:
Wie bereits in den vorangegangenen Tests zeigt sich auch bei Tunebite 7, dass es sich hervorragend zur Aufnahme von Audio und Video Quellen aus dem Internet eignet. Seine wahre Stärke spielt es natürlich erst in der Platin Version aus.
Dass neben der kommerziellen Version auch eine Freeware Version angeboten wird, wünsche ich mir allerdings auch für die Zukunft.

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Sep 25

Um sich den Desktop eines entfernten Rechners auf seinen PC zu holen gibt es unterschiedliche Lösungen. Im Windows Umfeld gibt es RemoteDesktop für 1:1 Verbindungen und ansonsten den Terminal Server, für den gleichzeitigen Zugriff mehrere Benutzer den entfernten Desktop.
Ein großer kommerzieller Anbieter, der auch vielen bekannt sein dürfte, ist Citrix.

Möchte man kein Geld ausgeben landet man schnell bei VNC und seinen Derivaten (wie z.B. UltraVnc).

Ich persönlich nutze für Windows ebenfalls Microsofts eigene Lösung RemoteDesktop, da sie in Sachen Performance die Nase klar vorn hat. Für einen Linux Desktop (übrigens KDE auch weil er schneller ist als Gnome) musste ich dann allerdings auf VNC zurückgreifen.

Unzufrieden über die Performance dieser Lösung, habe ich schon die ganze Zeit nach einer Alternative gesucht und sie jetzt mit FreeNX von NoMachine gefunden. FreeNX ist nicht nur performanter, sondern geht auch in der Server Version schonender mit den Systemresourcen um. In der kostenlosen Version ist FreeNX auf 3 gleichzeitige Benutzer beschränkt (was mir persönlich aber auch reicht).

Nach dem download (für Kubuntu stehen auf der nomachine Seite *.deb Pakete zur Verfügung), müssen die Pakete für den Server Betrieb (also auf dem Linux System, was den Desktop bereitstellen soll) in folgender Reihenfolge eingespielt werden:

> sudo dpkg -i nxclient_3.3.0-6_i386.deb
    ...
    Paket libaudiofile0 ist nicht installiert.
    ...
# Auflösen der Abhängigkeiten
> sudo aptitude safe-upgrade
> sudo dpkg -i nxnode_3.3.0-22_i386.deb
> sudo dpkg -i nxserver_3.3.0-27_i386.deb

Danach steht der Server sofort zur Verfügung und kann benutzt werden. Für weitergehende Konfigurationen solltet Ihr Euch die Installationsanmerkungen unter /usr/NX/share/documents/server/install-notices durchlesen (rtfm :-) ).

FreeNX Client Optionen

Clients gibt es für Windows, Linux und MacOs. Sie lassen sich ebenso schmerzfrei installieren, wie der Serverteil. Im von mir benutzten Windows Client (den MacOs Client werde ich auch noch testen) kann man nach der Installation mittels eines Assistenten eine Verbindung zum Linux System aufbauen und dann sowohl den KDE (in seiner ganzen Schönheit) als auch einzelne Programme benutzen.



Andere Linux Desktops (wie Gnome oder XFCE) funktionieren natürlich genauso gut. :-)

Links:
Wiki ubuntuusers.de: FreeNX

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Sep 24

250 Jahre Guinness

Wer hart arbeitet, sollte nicht vergessen auch einmal zu feiern.

Was passt da besser, als der 250. Geburtstag von Guinness (diesem leckeren, irischen, schwarzen Bier) am heutigen Tage.

Meine Empfehlung:
Sucht Euch einen Pub in Eurer Nähe und geniesst bei einem Pint Guinness das gute Wetter.
In Frankfurt werden in Waxy’s Irish Pub die Feierlichkeiten ab 18:59 Uhr live übertragen.
Frühes Erscheinen sichert wie immer die besten Plätze. :-)

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Sep 15

Am 27.09.2009 ist Bundestagswahl.

Geht wählen und zeigt Eure Meinung.

Links:
youtube Direktlink
RetteDeineFreiheit.de

via: aptgetupdate.de

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Mar 29

Apache Directory groovy-ldap

Verzeichnisdienste, die LDAP (Lightweight Directory Access Protocol) unterstützen, werden immer mehr für die Authentifizierung in Applikationen eingesetzt.

Wie einfach es ist, mit der Java basierten Scriptsprache Groovy einen LDAP Server abzufragen, zeigt das Apache Directory Projekt mit seiner Bibliothek groovy-ldap.

Nach dem Download und dem Auspacken der Zip Datei, brauch man nur noch das jar Archiv in den Klassenpfad aufnehmen und dann kann es auch schon losgehen. Hier ein kleines Beispiel:

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package de.koo.groovy.ldap
 
import org.apache.directory.groovyldap.LDAP
import org.apache.directory.groovyldap.SearchScope
 
public class LdapSearch{
  private LDAP conn;
 
  public LdapSearch () {
    conn =   LDAP.newInstance('ldap://ldap.uno.edu:389')
    assert (conn!=null)
    println("connected")
  }
 
  public void searchAny() {
    // alle Studenten
    try {
      conn.eachEntry (filter:'(sn=*)'
               ,base:'ou=Students,o=UNIVERSITY OF NEW ORLEANS,c=US') {student ->  
        println student.cn
      }    
    } catch (Exception e) {}
  }
 
  public void searchWithName(name) {
    def students=conn.search("(sn=${name})"
        ,'ou=Students,o=UNIVERSITY OF NEW ORLEANS,c=US'
        ,SearchScope.SUB)
    students.each {student ->        
      println student.cn
    }
  }
 
  public boolean isInLdap(dn) {
    // Existiert ein Eintrag
    return conn.exists(dn)
  }
 
  public void read(dn) {
    // Auslesen eines einzelnen Eintrags
    def student=conn.read(dn)
    println "${student.sn} (mail: ${student.mail})"
 
  }
 
  static void main(args) {
    LdapSearch ls=new LdapSearch()
    ls.searchAny()
    ls.searchWithName("Fu")
 
    def dn='cn=Erin Lee Sheehan,ou=Students,o=UNIVERSITY OF NEW ORLEANS,c=US'
    if (ls.isInLdap(dn)) ls.read(dn)
  }
}

Auf der Wiki Seite des Projekts und im Artikel von Groovy Zone befinden sich auch Beispiele zum Hinzufügen, Ändern und Löschen von LDAP Einträgen.
Eine Liste öffentlicher LDAP Server zum Testen gibt es auch.

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