May 30

Alle Präsentationen der diesjährigen JAX erhalten die Teilnehmer diesmal nicht auf DVD, sondern nur noch über eine Adobe AIR Anwendung, für die man sich auf http://intellibook.de/special registrieren muss.

Adobe AIR ist wie Flash nicht gerade Resourcen schonend und muss (wie Flash auch) erst einmal auf dem Rechner installiert werden. Eine Webanwendung wäre mir lieber gewesen.

Einige Sprecher waren aber so nett, ihre Vorträge auf slideshare.net zur Verfügung zu stellen. Bei slideshare gibt es zwar die Möglichkeit Events einzurichten, diese wurde aber für die diesjährige Veranstaltung nicht genutzt, so dass die Präsentationen quer gestreut sind.

Ich bin mal auf die Suche gegangen und habe die Treffer unter dem Tag jax 2010 zusammengefasst. Falls ich einen übersehen haben sollte, bitte ich im Voraus schon um Entschuldigung und würde mich über einen Link in den Kommentaren freuen.

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May 05
Jax 2010 logo

Wenn ich momentan eine Java Webapplikation bauen müsste, würde ich sie wahrscheinlich mit dem Spring Framework umsetzen. Im Rahmen der Jax 2010 hat Jürgen Höller (einer der Chefentwickler von Spring) einen Rückblick, eine Bestandsaufnahme und einen Ausblick auf Spring gegeben.

Danach spielte und spielt Spring, wie viele andere Frameworks und alternative Technologien (wie z.B. SWT und GWT), aus seiner Sicht vor allem in der Rolle als Plattform und Standards “Enabler” eine große Rolle. D.h., dass Frameworks innovativer sind und höhere Release Zyklen aufweisen als Standards, wie z.B. JPA. Sie bieten vielmehr sogar die Möglichkeit neue Standards in bestehende Umgebungen zu integrieren.

So ist es mit Spring 3.0 möglich Anwendungen zu entwickeln, die Standards wie JPA 2.0 oder JSF 2.0 nutzen und trotzdem auch auf älteren JBoss, Websphere oder sogar Tomcat Installationen laufen können.

Diese integrative Rolle wird laut Jürgen Höller auch weiterhin den Weg von Spring bestimmen. Dabei sind für Juni/Juli 2010 die Version 3.1 und in 2011 auch die Version 3.2 vorgesehen. Diese werden wie in der Vergangenheit durch Milestone Releases immer nah an den neuesten Versionen der Standards gehalten oder sind ihnen sogar einen kleinen Schritt voraus.

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Mar 05

Wer sich nicht erst seit Grails mit Webanwendungen auf Java Basis beschäftigt, dem dürfte die JSP Taglib displaytag ein Begriff sein.

Displaytag ermöglicht es ohne große Klimmzüge Tabellen in Java Server Pages auf mehrere Seiten aufzuteilen (Paging), zu sortieren, zu gruppieren und nach Excel, Csv, Xml und Pdf zu exportieren.
Grails unterstützt “out of the box” nur das Paging und lange Zeit konnte man keine JSP Tag Libs in Grails verwenden, so dass man die restlichen Funktionalitäten entweder durch Plugins abbilden konnte oder selbst Hand anlegen musste.

Seit Grails 1.1 ist diese Beschränkung nun aufgehoben und der Test die beiden zu vereinen ist schon seit längerem erfolgreich abgeschlossen. Nur der Blog Eintrag darüber steht seit dem noch auf meiner ToDo Liste. Aber was lange währt wird gut (hoffe ich :-) ).

Folgende Schritte sind zur Integration von displaytag in Grails notwendig:

libs

Zuerst sollten die Displaytag Bibliotheken neben dem Datenbank Treiber ins lib Verzeichnis kopiert werden.

Displaytag Konfigurationsdatei

Die Konfigurationsdatei von displaytag displaytag.properties muss unter src/java erstellt werden. Der Aufbau dieser Datei ist in der Doku von displaytag beschrieben. Für mein grum Projekt sieht die Konfiguration so aus:

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export.types=csv excel xml pdf
export.excel=true
export.csv=true
export.xml=true
export.pdf=true
export.excel.class=org.displaytag.export.excel.DefaultHssfExportView
export.pdf.class=org.displaytag.export.DefaultPdfExportView
export.rtf.class=org.displaytag.export.DefaultRtfExportView
export.banner=<div class="exportlinks">Export to: {0}</div>
export.amount=list
paging.banner.placement=bottom
basic.msg.empty_list=No data found.
basic.msg.empty_list_row=<tr class="empty"><td colspan="0">No data found.</td></tr></tr>
paging.banner.full=<span class="pagelinks"><a href="{1}"><strong>&lt;&lt;</strong></a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="{2}"><strong>&lt;</strong></a>&nbsp; {0} &nbsp;<a href="{3}"><strong>&gt;</strong></a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="{4}"><strong>&gt;&gt;</strong></a></span>
paging.banner.first=<span class="pagelinks"> {0} &nbsp;<a href="{3}"><strong>&gt;</strong></a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="{4}"><strong>&gt;&gt;</strong></a></span>
paging.banner.last=<span class="pagelinks"><a href="{1}"><strong>&lt;&lt;</strong></a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="{2}"><strong>&lt;</strong></a>&nbsp; {0} </span>
paging.banner.one_item_found=<span class="pagebanner">1 Record found. Seite: </span>
paging.banner.all_items_found=<span class="pagebanner"> {0} Records found. Seite: </span>
paging.banner.some_items_found=<span class="pagebanner"> {0} Records found, show {2} - {3}. </span><br /><br />

Displaytag Wrapper

Dynamische Links und Formatierungen werden in displaytag über das Decorator Pattern umgesetzt. Der Decorator wird in einer Wrapper Klasse implementiert, die in Grails natürlich in Groovy geschrieben ist. Meine Implementierung ist die Klasse DisplaytagWrapper, die im grum Projekt einen Link zu den Details der Benutzer erstellt und das Erstellungsdatum formatiert.

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package de.koo.grum.groovy.util
 
import org.displaytag.decorator.TableDecorator;
 
public class DisplaytagWrapper extends TableDecorator{
   String getLinkToUser() {
      def user = getCurrentRowObject()
      return "<a href=\"/grum/user/show/${user.id}\">${user.username}</a>";
   }
   String getUserCreatedAt() {
      def user = getCurrentRowObject()
      return user.createdAt.format("dd.MM.yyyy HH:mm");
   }
}

Export Filter

Beim Export in ein nicht HTML Format muss der content type für die Antwort an den Browser neu gesetzt werden. Damit dies nicht zu Problemen führt, sollte ein Filter in der web.xml Datei definiert werden, der möglichen Fehlern entgegenwirkt. Displaytag bringt mit der Klasse ResponseOverrideFilter bereits eine Implementierung dafür mit.

Um in Grails Änderungen an der web.xml vornehmen zu können, müssen die Templates installiert werden:

grails install-templates

Danach befindet sich die web.xml im Verzeichnis src/templates/war. Für den Filter sind folgende Einträge notwendig.

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<filter>
   <filter-name>ResponseOverrideFilter</filter-name>
   <filter-class>org.displaytag.filter.ResponseOverrideFilter</filter-class>
</filter>
<filter-mapping>
   <filter-name>ResponseOverrideFilter</filter-name>
   <url-pattern>/*</url-pattern>
</filter-mapping>

Einbindung in Groovy Server Page

Hat man diese ganzen vorbereitenden Schritte absolviert, kann man sich endlich an die Verwendung von displaytag in einer Groovy Server Page machen.
In meinem Beispiel user/list.gsp werden alle Benutzerdaten tabellarisch angezeigt. Die Tabelle ist durch das Attribut sortable nach Vor- und Nachnamen sortierbar (ohne erneuten Datenbankzugriff) und wird beim Erreichen der pagesize über das Attribut partialList auf mehrere Seiten verteilt.

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<%@ taglib uri="http://displaytag.sf.net" prefix="display" %>  
<html>
..
<display:table name="userList" defaultsort="1" partialList="true" 
      decorator="de.koo.grum.groovy.util.DisplaytagWrapper"
      size="${resultSize}" pagesize="${pageSize}" requestURI="/grum/user/list"
      class="listing" cellpadding="0" cellspacing="0" sort="list">
   <display:column property="linkToUser" title="Userame" />						
   <display:column property="firstname" title="Firstame" sortable="true"/>						
   <display:column property="lastname" title="Lastname" sortable="true"/>						
   <display:column property="userCreatedAt" title="Created At" sortable="true"/>						
</display:table>
...

Über zusätzliche Attribute (export, group) kann wie im Beispiel contactData/list.gsp auch der Export in die verschiedenen Ausgabeformate und eine Gruppierung der Einträge erreicht werden.

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<display:table name="contactDataList" export="true" defaultsort="1" partialList="true" 
      decorator="de.koo.grum.groovy.util.DisplaytagWrapper"
      size="${resultSize}" pagesize="${pageSize}" requestURI="/grum/contactData/list"
      class="listing" cellpadding="0" cellspacing="0" sort="list">
    <display:setProperty name="export.csv.filename" value="contactData.csv" />
    <display:setProperty name="export.excel.filename" value="contactData.xls" />
    <display:setProperty name="export.xml.filename" value="contactData.xml" />
    <display:setProperty name="export.pdf.filename" value="contactData.pdf" />
    <display:setProperty name="export.amount" value="list" />
 
    <display:column property="linkContactDataToUser" title="Name" sortable="true" group="1"/>						
    <display:column property="type" title="type" sortable="true" />
    <display:column property="data" sortable="true" />
</display:table>

Fazit:
Einmal konfiguriert ist displaytag eine der tollsten Lösungen für java basierte Webanwendungen um Daten tabellarisch aufzulisten. Der Funktionsumfang übertrifft dabei weit die Standard Funktionalität von Grails. Die Kombination von Grails und displaytag kann ich daher nur jedem empfehlen.

Links:
grum Quellcode

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Jan 14

Als Administrator sollte man beim Anlegen von Benutzern Passwörter wählen, die nicht gerade 123456 heißen. Da aber auch die Fantasy eines Administrators begrenzt ist, lässt man sich am besten eines generieren.
Eine Groovy Klasse für einen Passwort Generator könnte so aussehen:

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public class PasswortGenerator{
   public static void main(def args){
      def availChars = []  
      ('A'..'Z').each { availChars << it.toString() }  
      3.times { (0..9).each { availChars << it.toString() } }  
 
      def generateRandomString = { length ->   
        def max = availChars.size      
        def rnd = new Random()  
        def sb = new StringBuilder()  
        length.times { sb.append(availChars[rnd.nextInt(max)]) }  
        sb.toString()  
      }   
 
      10.times { println generateRandomString(8) }   
   }
}

Quelle: www.chrisrauber.com

Noch einfacher geht es natürlich, wenn man den Inhalt der main Methode in der Groovy Shell ausführt.

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Nov 28
handbrake 0.9.4

Manche Programme nutzt man lieber als andere. Geht es Euch auch so? Zu dieser Gattung gehört bei mir der kostenlose Videokonverter Handbrake. In der neuen Version 0.9.4, die für Mac, Linux und Windows zum Download bereit steht, hat sich einiges getan.

Allein durch die 64 Bit Version sollen bis zu 10 Prozent Geschwindigkeit mehr drin sein. Neben Performanceverbesserungen beinhaltet die neue Version auch noch:

  • die Unterstützung für Untertitel, die im Player an und aus gestellt werden können
  • eine Vorschaufunktion, um zu sehen, wie sich die Einstellungen auswirken
  • eine bessere DVD Unterstützung
  • neue Presets
  • und viels mehr …

In meinen ersten Tests funktionierte die 64 bit Version unter Snow Leopard sehr gut. Halt so, wie man es sich vorstellt. :-)

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