Dec 24

Ich wünsche Euch allen eine Frohe Weihnacht. Lasst Euch reich beschenken und feiert im Kreis der Menschen, die Ihr mögt.

Ich werde es auch tun.

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Sep 25

Um sich den Desktop eines entfernten Rechners auf seinen PC zu holen gibt es unterschiedliche Lösungen. Im Windows Umfeld gibt es RemoteDesktop für 1:1 Verbindungen und ansonsten den Terminal Server, für den gleichzeitigen Zugriff mehrere Benutzer den entfernten Desktop.
Ein großer kommerzieller Anbieter, der auch vielen bekannt sein dürfte, ist Citrix.

Möchte man kein Geld ausgeben landet man schnell bei VNC und seinen Derivaten (wie z.B. UltraVnc).

Ich persönlich nutze für Windows ebenfalls Microsofts eigene Lösung RemoteDesktop, da sie in Sachen Performance die Nase klar vorn hat. Für einen Linux Desktop (übrigens KDE auch weil er schneller ist als Gnome) musste ich dann allerdings auf VNC zurückgreifen.

Unzufrieden über die Performance dieser Lösung, habe ich schon die ganze Zeit nach einer Alternative gesucht und sie jetzt mit FreeNX von NoMachine gefunden. FreeNX ist nicht nur performanter, sondern geht auch in der Server Version schonender mit den Systemresourcen um. In der kostenlosen Version ist FreeNX auf 3 gleichzeitige Benutzer beschränkt (was mir persönlich aber auch reicht).

Nach dem download (für Kubuntu stehen auf der nomachine Seite *.deb Pakete zur Verfügung), müssen die Pakete für den Server Betrieb (also auf dem Linux System, was den Desktop bereitstellen soll) in folgender Reihenfolge eingespielt werden:

> sudo dpkg -i nxclient_3.3.0-6_i386.deb
    ...
    Paket libaudiofile0 ist nicht installiert.
    ...
# Auflösen der Abhängigkeiten
> sudo aptitude safe-upgrade
> sudo dpkg -i nxnode_3.3.0-22_i386.deb
> sudo dpkg -i nxserver_3.3.0-27_i386.deb

Danach steht der Server sofort zur Verfügung und kann benutzt werden. Für weitergehende Konfigurationen solltet Ihr Euch die Installationsanmerkungen unter /usr/NX/share/documents/server/install-notices durchlesen (rtfm :-) ).

FreeNX Client Optionen

Clients gibt es für Windows, Linux und MacOs. Sie lassen sich ebenso schmerzfrei installieren, wie der Serverteil. Im von mir benutzten Windows Client (den MacOs Client werde ich auch noch testen) kann man nach der Installation mittels eines Assistenten eine Verbindung zum Linux System aufbauen und dann sowohl den KDE (in seiner ganzen Schönheit) als auch einzelne Programme benutzen.



Andere Linux Desktops (wie Gnome oder XFCE) funktionieren natürlich genauso gut. :-)

Links:
Wiki ubuntuusers.de: FreeNX

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Mar 28

Time Machine mit NAS

Ein Grund zum Kauf meines Macs war die integrierte Backup Lösung Time Machine. Denn nur automatisierte Backups werden auch tatsächlich durchgeführt.

Time Machine unterstützt als Speichermedien eigentlich nur externe USB und Firewire Festplatten. In einem Haushalt mit mehreren Computern ist ein zentraler Netzwerkspeicher (NAS) aber oft sinnvoller, da so mehrere Nutzer auf Netzwerkfreigaben zugreifen können, ohne dass zusätzlich ein Server laufen muss. Zusätzlich bieten die aktuellen NAS Geräte auch erweiterte Funktionen, wie iTunes und Video Streaming.

Ich habe mich für das Western Digital NAS My Book World Edition entschieden.

Um es am Mac für das Backup mittels Time Machine nutzen zu können, muss man mit folgendem Terminal Befehl die Netzwerkfreigabe für Time Machine sichtbar machen:

defaults write com.apple.systempreferences \
TMShowUnsupportedNetworkVolumes 1

Hat Time Machine diese erkannt, kann es beim Sichern zum Problem kommen, dass Time Machine das Image der Sicherung nicht anlegen kann. Dieses “Sparsebundle” kann man aber manuell (auch über einen Terminal Befehl) auf seinem Mac anlegen und dann auf die Freigabe kopieren.

cd
mkdir tm; cd tm
 
hdiutil create -size 300g -fs HFS+J -volname "sicherungMac" \
"macName_0016cbac5432.sparsebundle"

Der Name des Sparsebundles setzt sich aus dem Namen des Macs und dessen MAC-Adresse zusammen. Beide kann man im Terminal ermitteln.
Den Mac Name bekommt man mit dem Befehl uname -n (ohne .local). Die MAC-Adresse liefert der Befehl ifconfig en0|grep ether und ist im Namen des Sparsebundles ohne Doppelpunkte anzugeben.

uname -n
macName.local
 
ifconfig en0|grep ether
ether 00:16:cb:ac:54:32

Zum Kopieren des SparseBundles auf die NetzFreigabe kann man diese im Finder über den Menüeintrag Gehe zu -> Mit Server verbinden dem Mac bekanntmachen.

Danach brauch man nur noch in den Systemeinstellungen Time Machine aktivieren und das verwendete Volume für das Backup auswählen. Danach startet nach 120 Sekunden das erste Backup. War dieses erfolgreich sollte man vielleicht große Dateien wie Videos oder virtuelle Maschinen als Ausnahme für Time Machine definieren.

Quellen:
ct’5/2009 Sichern im Netz
apfelnaseTime Machine mit Netzlaufwerken nutzen

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Nov 23

Wer über verschiedene Computer Themen tiefer gehende Informationen haben möchte, dem sei der Podcast “Chaosradio Express” wärmstens empfohlen. In der Jubileumsfolge 100, zu der ich herzlich gratuliere und mich bedanke, widmet sich Tim Pritlove dem Thema “die Anfänge der Internetze und das Wesen des Hackers”.
Zusammen mit seinem Gesprächspartner Hans Hübner läßt er die technische Entstehungsgeschichte des Internet Revue passieren und schildert die Rolle der Hacker in dieser Zeit.

Fazit: Sehr interessant auch für Leute, die nicht so tief in dieser Materie stecken.

Links:
CCC – Chaosradio Express

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Sep 25

Für die Nutzung der eigenen Website gibt es haufenweise Statistiken. Die wichtigsten basieren auf den Logdateien (access logs) des Webservers und WebTools von Online – Dienstleistern, wie z.B Google Analytics.

Ich persönlich kann von Statistiken gar nicht genug bekommen und so finde ich die Statistik Zusammenfassung von 5ment super. Hier bekommt man schnell einen Überblick über Backlinks, indizierte Seiten, Ranking und vieles mehr. Einfacher kann man es nicht haben :-) .

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