Aug 04

Es gibt viele Unix Befehle, die mir auf der Windows Kommandozeile fehlen. Die Powershell schließt hier viele Lücken. Auch die, um eine Logdatei fortlaufend mitzulesen, während sie geschrieben wird. Unter Unix gibt es dafür den Befehl tail -f. Das Windows Equivalent ist:

Get-Content my.txt -Wait

Unter XP muss die Powershell allerdings auf der Kommandozeile explizit aufgerufen werden. Wer sich (wie ich) mit der Powershell nicht anfreunden kann, nutzt cygwin.

via: eggheadcafe.com

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Jun 06

Dass ich kein Windows Fanboy bin, ist in einigen Beiträgen vielleicht schon sichtbar geworden.

Es ist ja auch nicht alles schlecht, was aus Redmond kommt. Aber warum ich zur Abschließung der Abmeldung von Sharepoint den Browser schließen soll, erschließt sich mir nun wirklich nicht.

geschrieben von gklinkmann \\ tags:

Mar 04

Wenn man wie ich eher von der Unix Seite (der guten Seite der Macht) kommt und auf seinem Windows PC zum vernünftigen Arbeiten mit der Kommandozeile noch cygwin installiert hat, dann vermisst man es schmerzlich auf Rechnern, die diese kleinen Linux Tools für Windows nicht besitzen.
Doch wenn man Glück hat, ist die Powershell installiert (die Anzahl von PC’s mit XP und nicht aktuellem Servicepack ist immer noch erschreckend hoch).

Nun stellt sich eine Frage. Auf der Unix Shell kennt man sich gut aus, aber wie heißt denn jetzt das entsprechende Powershell Kommando für den Unix Befehl, den man braucht. Die Antwort ist “rtfm” oder ein guter Artikel im Internet von jemanden, der die Doku gelesen hat. Für mich war dieser Artikel bei oreilly sehr hilfreich.

Was man dabei nämlich zuerst lernt ist, dass für die Powershell Kommandos eine Menge von Aliassen gibt, die teilweise gleichlautend mit den Unix Befehlen sind. Hier eine kleine Auswahl:

Command Aliases
Copy-Item cpi, cp, copy
ForEach-Object foreach, %
Get-ChildItem dir, ls
Get-Command gcm
Get-Content cat, type
Get-Content gc, type, cat
Get-Help help
Get-Location gl, pwd
Move-Item mi, mv, move
Remove-Item ri, rd, del, rm, rmdir
Rename-Item rni, ren
Set-Location cd, chdir
Where-Object where

Quelle: oreilly.de

Für meine Zwecke hat dies schon gereicht, denn ich wollte nur mit cat in eine Datei hineinschauen. Anders sieht es aus, wenn man einen “pager” wie more oder less benötigt. Für diese gibt es die PowerShell Community Extensions, die unter der Microsoft Public License (Ms-PL) stehen.
Dabei handelt es sich um zusätzliche cmdlets, providers, aliases, filters, functions and scripts für die Windows PowerShell. Die Doku dafür ist allerdings dürftig.

Fazit:
Wer wie ich eine Unix Shell vorzieht und auf den Zugriff von .NET Objekten über die Powershell verzichten kann, ist mit mit cygwin (sofern es installiert ist) besser bedient. Denn die Powershell Kommandos sind nur in Ansätzen (durch Aliasse) namensgleich mit Unix Befehlen. Die PowerShell Community Extensions verbessern diese Situation.
Ist cygwin nicht installiert, kommt man also um das Lesen der Powershell Doku nicht herum.

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Oct 20

Die Management Information Base (kurz: MIB) beschreibt die Informationen, die über ein Netzwerk-Management-Protokoll (zum Beispiel SNMP) abgefragt oder modifiziert werden können.

Das Simple Network Management Protocol (englisch für „einfaches Netzwerkverwaltungsprotokoll“, kurz SNMP), ist ein Netzwerkprotokoll, das von der IETF entwickelt wurde, um Netzwerkelemente (z. B. Router, Server, Switches, Drucker, Computer usw.) von einer zentralen Station aus überwachen und steuern zu können.

Quelle: Wikipedia – Artikel zu SNMP und MIB

Um Informationen über ein Netzwerkgerät zu bekommen braucht man 4 Sachen. Zum ersten die Struktur der Information (MIB), zweitens ein Protokoll um diese abfragen zu können (SNMP), drittens einen Dienst der die Informationen bereitstellt (snmpd) und natürlich ein Tool um die Abfragen auszuführen.

Auf der Kommandozeile gibt es dafür z.B. snmpget und snmpwalk (um nur mal 2 zu nennen). Doch dafür muss man die Struktur der Informationen sehr gut kennen. Viel einfacher sind da Tools mit grafischer Oberfläche, die s.g. mibbrowser. Ein mibbrowser, der auf allen Betriebssystemen läuft und zumindest in der Personal Edition frei nutzbar ist, kommt von iReasoning.

Der iReasoning mibbrowser ist selbst in Java geschrieben. Eine installierte Java Laufzeitumgebung ist also Voraussetzung für die Installation. Nach dem Start teilt sich das Fenster (wie im Bild) in 3 Bereiche auf. Links werden die MIB’s in einer Baumansicht dargestellt. In der Personal Edition können dort maximal 10 MIB’s eingebunden werden.
Darunter gibt es Detailinformationen zum ausgewählten MIB Eintrag und rechts werden die Abfrage Ergebnisse angezeigt. Für snmp tables (z.B. für interfaces) gibt es eine Extra Tabellenansicht (Strg+T), ansonsten werden alle snmp Befehle (wie auch bei den Kommandozeilen Tools) unterstützt. In den Verbindungseinstellungen kann zusätzlich die snmp Version und der Port, über den angefragt werden soll, geändert werden.

Fazit:
Obwohl ich die Kommandozeile und ihre Tools sehr mag, ist der iReasoning mibbrowser beim Anzeigen von Informationen über snmp doch sehr viel komfortabler. Die freie Personal Edition ist für mich für den täglichen Einsatz vollkommen ausreichend. Eine Gegenüberstellung der Funktionen der unterschiedlichen Editionen (Personal, Professional, Enterprise) gibt es hier.

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Sep 27

Nachdem bei den Kollegen um mich herum die Android Telefone nur so aus dem Boden schießen, wollte ich 100 Prozent Kompatibilität zu meinem Mac und habe mir ein iPhone 4 gekauft. 
Aber mal ganz ehrlich, wenn man die Android Smartphones und das iPhone betachtet, ist das iPhone wohl eher die Blondine, der man hinterher schaut. Das Problem ist iTunes, das wie ein Vater über das iPhone wacht und an dem man schlecht vorbeikommt.

ITunes hat bei mir seine Berechtigung zur Verwaltung meiner Musik und zwangsweise zur Betankung meiner mobilen Apple Geräte. Meine Videos will ich damit aber weder verwalten, noch abspielen. Aufgrund der Größe liegen sie bei mir auf der Netzwerkfestplatte. Sollten sie in der Vergangenheit den Weg auf den iPod oder das iPhone finden, habe ich sie mit Handbrake in das richtige Format konvertiert und sie dann auf das Gerät kopiert.

Doch für das iPhone ist das jetzt mit Air Video nicht mehr notwendig. Air Video besteht aus zwei Teilen, dem Streaming Server für Mac oder PC und der App für iPhone oder iPod touch. Zum Ausprobieren reicht hier erst einmal die kostenlose light Version, die nur bei der Anzahl Videos pro freigegebenen Ordner begrenzt ist.
Auf dem Server muss man nur den Ordner mit den Videos hinzufügen und ggf. den Zugriff mit einem Passwort absichern. Die iPhone App findet den Server dann über bonjour (deshalb muss dieses auf einem PC ebenfalls installiert sein). Das ganze klappt so reibungslos, wie ich es mir immer gewünscht habe.

Der Clou ist aber, dass man sich nicht mehr um das Format kümmern muss. Air Video konvertiert auf Wunsch on the fly die Videos auf dem Mac oder PC, bevor sie zum iPhone gestreamt werden.
Man kann Videos sogar für den Zugriff über das Internet freigeben. Diese Funktionalität befindet sich aber noch im beta Stadium.

Fazit:
Die 2 € für die Vollversion der App sind aus meiner Sicht mehr als gerechtfertigt und günstiger als den Vater der Blondine ins Kino zu schicken. :-)

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